Herbst-Parcours
Court Toujours hat nichts mit einem Herbstanfang-Hindernislauf zu tun. Ganz im Gegenteil! Es ist vielmehr ein spielerischer Parcours, auf welchem es 15 kurze Spektakel an einem Wochenende mit der Familie zu entdecken gilt.
Das Festival Court Toujours spannt wieder seine Zelte im Théâtre en Bois in Thionville auf und lädt dazu Künstler der grenzüberschreitenden Großregion zu einer Feier der Darstellenden Kunst im Kurzformat ein. Die Veranstaltungen dauern nicht länger als 50 Minuten. Dies und der Wochenendpass ermöglichen mehrere Spektakel sehen zu können. Und da ist wirklich für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei: Theater, Zirkus, Marionetten, Lieder, Lesungen, Akrobatik… Sie hätten damit nur die Qual der Wahl und die Vorfreude auf so manche Überraschungen. So zum Beispiel stellen Arnaud Hoedt und Jérôme Piron Ihre Rechtschreibkenntnisse in La Convivialité auf die Probe…
Nicht zu vergessen die Scènes Ouvertes (Offene Bühnen), die, wie ihr Name bereits sagt, jedermann, also IHNEN, offenstehen. Wenn Ihnen also danach ist (und Ihr Mut mitmacht), können Sie auf dieser Bühne Ihre eigene Kreation präsentieren, sei es nun tänzerischer, gesanglicher oder mimischer Art… Jedoch darf es nicht fünf Minuten überschreiten, denn hier geht es um kurz und knackig!
La sélection Szenik :
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FROM HERE I WILL BUILD EVERYTHING
Am 22. September um 21h30 im Théâtre en bois. Freier Eintritt, reservierungspflichtig, ab 16 Jahren Text und Inszenierung von Cédric Eeckhout „Ich bin ein europäisches Produkt“, erklärt Cédric Eeckhout, der nebenbei anmerkt, dass seine Initialen C.E. wie jene der Europäischen Gemeinschaft sind! Und so wie die besagte Gemeinschaft, durchlebt auch sein Privatleben eine tiefgründige Krise mit Trennungen und Schulden... Diese Analogien hinterfragen natürlich auf ihre eigene Weise aktuelle Geschehnisse und wandeln sie in ein heiteres Spektakel um! Foto: Rachel Lang
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AU FOND
Am 24. September um 17h und 19h45 in der Tréfilerie, ab 8 JahrenObjekttheater Geschichte durch Objekttheater zum Leben zu erwecken, ist die Spezialität von Benoit Faivre und Tommy Laszlo (Compagnie la Bande Passante). Dieses Mal konzentrieren sie sich auf die Minen des lothringischen Beckens und stützen sich dafür auf tausende gezeichnete Kohlegrubenpläne. Auf diesem fragilen Material aufbauend, errichten sie ganze Viertel in einem Modell und präsentieren dies mittels einer Videoprojektion. Mit diesem ergreifenden Dekor und den Archiven des Historikers Philippe Artières erzählen sie von einem zweifachen Verschwinden in den 60er Jahren: dem eines Bruders (des Historikers) und jenem der Kohleminen. Gefühlvoll und schön.
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LE GUEULOIR
Am 24. September um 15 und 18H00 in der Yourte Der Gueuloir ist ein grenzüberschreitendes Autorenkollektiv, ein Ort des Diskutierens und des Austauschs, in dem sich frankophone, dramatische Autoren der Großregion zusammenfinden. Für Court Toujours haben sie eine Reihe kurzer und frappierender Texte zum Thema des Kampfes zusammengestellt.































