Guido Markowitz präsentiert sein Ballett „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ in Pforzheim
Das Ballett Theater Pforzheim tanzt am 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember um 19 Uhr, Guido Markowitz´ Ballett „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ im Großen Haus. Das im Juni in Österreich uraufgeführte Tanzstück erlebt damit seine Pforzheimer Premiere.
Kaum eine andere Symphonie als Johannes Brahms‘ „Erste“ in c-moll op. 68 aus dem Jahr 1876 ermöglicht uns derzeit, nachzuspüren, wo wir und die Welt stehen. Spröder, zögerlicher, nachdenklicher, aber auch nervöser als Beethovens „9. Symphonie“, als dessen würdiger Nachfolger sie gilt, erlaubt sie, das Menschsein gerade in Zeiten des Umbruchs in den Blick zu nehmen und die Gedanken und Gefühle schweifen zu lassen.
Als dramaturgischen Ausgangspunkt wählt Guido Markowitz für seine elfte Produktion für das Ballett Theater Pforzheim den Spitzensatz aus dem Neuen Testament „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“.
Gemeinsam mit dem Ensemble spürt Markowitz den Energien, Kräften und Erscheinungsweisen von „Glauben“, „Liebe“ und „Hoffnung“ nach und drückt sie in der Sprache des Tanzes aus. Wie immer bei Markowitz, wirkt die vielschichtige Welt an Emotionen und Gefühlen als entscheidender Kompass bei der choreografischen Eroberung des musikalischen Meisterwerks. Die klare Setzung eigener Akzente durch Generalmusikdirektor Robin Davis bei der Einstudierung der 1. Symphonie von Johannes Brahms liefert weitere wichtige Bezugspunkte.
Angesiedelt an einem unbestimmten Ort des Ausgesetztseins entfaltet sich so eine Abfolge sinnlich-metaphorischer Bilder und Begegnungen, die sich aus der Kraft der tanzenden Körper aus der Musik heraus erheben.
Praktische Informationen
- Der Film zum Bühnenstück: Weltpremiere von „Eremiten“ von Mirko Ingrao am 7. Januar 2022 um 18.30 Uhr im Kommunalen Kino
- Weitere Informationen: www.theater-pforzheim.de
Foto: Andrea D’Aquino































