In Leben und Sterben, Liebe und Wut sind drei Frauen Maria Milisavljevićs neuem Theatertext miteinander verbunden. Ihre Solidarität reicht weit und ihre Sorge umeinander tief. Sie schreiben sich ein in die Geschichte der feministischen Bewegung und geben sich gegenseitig Kraft in der Konfrontation mit einer Krebserkrankung. Mit einer beglückenden, manchmal beinahe schmerzlichen Nähe zu ihren Figuren erzählt Milisavljević von stillen Sehnsüchten und unerledigten Konflikten, Pflege und Begleitung, Freundinnenschaft und Widerstand bis zuletzt.
In Saarbrücken arbeitet sie zum ersten Mal mit Regisseurin Franziska Stuhr zusammen. Stuhr beschäftigt sich intensiv mit Lebensentwürfen, die von feministischer Solidarität geprägt sind. Ein Schwerpunkt, der auch ihre Inszenierungen formal und inhaltlich prägt. Lara Scherpinski schafft für diese Themen, einen Raum, der Dialoge zwischen Geschichte und Gegenwart, Innen und Außen ermöglicht. Seien Sie gespannt auf Geschichten von Wut und Widerstand, freuen Sie sich auf die Schönheit der Solidarität!
































