Indie-Rock vom feinsten!
Arcade Fire beweisen ihr Können erneut auf ihrem neuen Album Everything now, mit einer Mischung aus Indie, Rock, Elektro und was ihnen sonst noch einfällt.
Alles begann mit dem Aufeinandertreffen des texanischen Gitarristen Win Butler und der kanadischen Multi-Instrumentalistin Régine Chassagne mit haitischen Wurzeln in Montreal im Jahr 2000. Die beiden verstanden sich sofort – musikalisch wie persönlich. Für die gemeinsame Band Arcade Fire fanden sie schnell zusätzliche, talentierte Mitglieder. Drei Jahre später heiraten die beiden.
Auf ihrem ersten Album Funeral sind die unterschiedlichen Hintergründe der Musiker deutlich zu hören. Es wird mit Klängen experimentiert, raue Gitarrenriffs werden mit samtigen Geigenstrichen kombiniert, Glockenspiel und Akkordeon hinzugefügt. Diese leichte Verschrobenheit wird auch auf den folgenden Alben beibehalten.
Und die Band hat einen einflussreichen Freund: David Bowie wird zu ihrem Fürsprecher. Bei einer Charity Veranstaltung stehen die Band und der Ausnahmekünstler gemeinsam auf der Bühne. So lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten. Arcade Fire wird 2006 für zwei Grammys nominiert, unter anderem für das „Best Alternative Album“ mit Neon Bible, doch erst das dritte Album The Suburbs gewinnt schließlich den Grammy als „Album des Jahres“, zwei Juno Awards und zwei Brit Awards. In die Reihe der gewonnenen Preise schließt sich schließlich noch ein Oscar für die beste Filmmusik zum Film Her. Im Juli kommt ihr neuestes Album Everything Now heraus. Da dürften wieder die Preise hageln! (R.S.)































