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„Algo pasó (la última obra)“ im Schauspiel Stuttgart: Eine Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Theaterkollektivs Bola de Carne

 

 

Warum verschwinden Menschen? Angenommen, es gäbe ein ganzes Archiv dieser Verschwundenen – Was wäre es für eins? Wer würde darüber entscheiden, welche Geschichten erinnert werden? Gerade in den Ländern Mittel- und Südamerikas hat der Begriff des Verschwindens ganz besondere politische Dimensionen.

 

 

Unter dem Begriff „los desaparecidos“, die Verschwundenen, versteht man dort Menschen, die von staatlichen und nichtstaatlichen Sicherheitskräften entführt und gefoltert oder ermordet wurden. Ganz zu schweigen dabei von deutschen Waffen, die in Mexiko in Gegenden verschwinden, in die sie nie hätten gelangen dürfen. Algo pasó ist eine Zusammenarbeit des mexikanischen Theaterkollektivs Bola de Carne und den europäischen Theatermacher:innen Thomas Köck, Anna Laner und Andreas Spechtl.


Praktische Informationen

  • Auf Deutsch und Spanisch mit deutschen Übertiteln
  • Uraufführung: 23. Oktober 2021 – 20:00
  • Weitere Informationen und Reservierung auf der Website des Schauspiel Stuttgart: www.staatstheater-stuttgart.de

 

 

Foto: Björn Klein


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