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Gleich beide Brahms’sche Klavierkonzerte spielt der international renommierte Pianist Gerhard Oppitz mit der Badischen Staatskapelle unter Leitung von GMD Georg Fritzsch im 5. Sonderkonzert, welches im Konzerthaus Karlsruhe stattfindet:
Das 1. Klavierkonzert war Brahms‘ Schmerzenskind. Von der ersten Konzeption bis zur Fertigstellung vergingen fünf Jahre, die Uraufführung in Hannover brachte nur einen Achtungserfolg und die Zweitaufführung in Leipzig wurde zu einem Skandal. Heute gehört es wegen seines melodischen Reichtums und der für Brahms so charakteristischen Melancholie zu seinen beliebtesten Werken.
„Ein zweites wird schon anders lauten“, soll Brahms nach dem Leipziger Misserfolg des 1. Klavierkonzertes gesagt haben. Und tatsächlich kommt das 2. Klavierkonzert vermeintlich leichter daher, wobei Orchester und Soloinstrument enger ineinander verwoben sind, weswegen es gern als „Sinfonie mit obligatem Klavier“ bezeichnet wird.

Gerhard Oppitz ist Pianist in der Tradition der „deutschen“ Klavier-Titanen des 20. Jahrhunderts – eines Wilhelm Kempff, Claudio Arrau oder Wilhelm Backhaus. Die Welt attestierte seinem Brahms-Spiel „schwärmerische Klarheit“.

www.staatstheater-karlsruhe.de


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