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Hier sind Sie gefragt!

Die 24. Europäischen Kulturtage Karlsruhe bieten mit Ausstellungen, Theaterstücken, Konzerten und Gesprächen die Möglichkeit, gemeinsam aktiv zu werden. Eine Einladung, die wir nur zu gerne annehmen.

 

Gleiche Rechte für alle!“ Dies ist tatsächlich nicht nur das Leitmotiv der diesjährigen 24. Europäischen Kulturtage Karlsruhe, sondern steht für einen universellen Grundsatz. Die Geschichte hat uns in jedem Jahrhundert gezeigt, wie Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Sexualität schikaniert, ausgeschlossen und umgebracht wurden. Dies hört auch im 21. Jahrhundert nicht auf. Doch immer wieder gab es Personen, die nicht schweigen konnten. Die nach jedem Mittel griffen, sei es nun ein Blatt Papier und ein Stift oder ein Regierungssitz, um gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung anzugehen. Diese braucht es auch heute. In einer mediatisierten, individuellen Welt fliegen Schreckensnachrichten in Sekundenschnelle an uns vorbei; Zeit zum Verarbeiten der Informationen ist kaum gegeben. Aber es ist so dringend erforderlich, dass wir unsere Ohren spitzen und nachdenken; uns erlauben, eine Meinung zu vertreten und uns einzusetzen. 

In den kommenden Tagen werden auf den Karlsruher Bühnen zahlreiche brisante Themen angesprochen und bearbeitet. Nehmen wir es als eine Möglichkeit, zu lernen und uns auszutauschen. Weil es um Menschen geht. Sie, uns, die Nachbarn – all jene, die sich hinter Zahlen oder zwischen den Zeilen der Nachrichten verbergen oder erst gar nicht erwähnt werden.

  • Hair im Badischen Staatstheater Karlsruhe


La sélection Szenik :

  • Ya Kebir

    Ya Kebir

    Amal Omran und Rafat Alzakout, am 22.04 um 18H00, Studio Staatstheater Karlsruhe Das arabischsprachige Kollektiv Ma’louba, bestehend aus syrischen Exilkünstlern, zeigt Ya Kebir, eine Familiengeschichte auf der Bühne des Staatstheater Karlsruhe. Eine Schwester reist zu ihrem Bruder ins Kriegsgebiet, um ihm die Nachricht vom Tode ihres Vaters zu überbringen. Daraus ergibt sich eine sehr persönliche und schmerzhafte Reise in die Vergangenheit, in welcher wir von der Beziehung der beiden Kinder zu ihren Eltern erfahren und spüren, wie verletzt sie sind. Politische und intime Konflikte kommen hier zum Ausbruch. Ein kleiner Einblick ! Foto: G. Bresadola  

  • Tiger und Löwe

    Tiger und Löwe

    Data Tavadze und David Gabunia, am 29.04 um 11H00 & am 3.05 um 19H00, Staatstheater Karlsruhe Die Beziehung zwischen Georgien und der damaligen Sowjetunion ist äußerst heikel. Betrug, Verfolgung, Mord im Namen der Regierung Stalins – bis heute sind vermutlich zahlreiche Straftaten noch unbekannt. Die georgischen Theaterleiter Data Tavadze und David Gabunia haben in Archiven, der Literatur und Briefen nach diesem schrecklichen Kapitel der Geschichte ihres Landes gesucht und geben diesem nun auf der Bühne Worte. Ein Abend, der nicht spurlos an uns vorbeigehen wird.  Foto: Felix Grünschloss 

  • Evas schräge Töne im Paradies

    Evas schräge Töne im Paradies

    am 3.05 um 20H30, Insel Wie viele Frauen kennen sie, die den Taktstock im Orchestergraben schwingen? Und wie viele Frauen kennen sie, die selbst komponieren? Ethel Smyth, englische Komponistin, Brieffreundin von Virginia Woolf, Frauenrechtlerin, wollte Musik komponieren. Doch in der damaligen Zeit war dies ein Herrenmilieu. Ohne die Arme zu senken, verfolgte sie allerdings ihr Ziel, schrieb Opern und Konzerte. An diesem Abend erklingen manche ihrer Kompositionen und erzählen sogleich vom Leben dieser Pionierin. Chapeau Madame! Foto: Library of Congress‘s Prints and Photographs division

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