In Anbetracht der Notlage, in die v.a. die freischaffenden Musiker durch das Wegbrechen vieler Engagements geraten sind, wird der FreeJazzSaar – Verein für zeitgenössische Musik e.V auch dieses Jahr wieder ein Solidaritätsfestival zur Unterstützung der regionalen freien Jazzmusikszene organisieren.
Pressemitteilung
Geplant ist ein langer Jazztag mit Musikern aus einem Pool bereits bestehender Bands, die in Kurzauftritten mit teilweise modifizierten Besetzungen auf eine abwechslungsreiche und energetisch mitreißende Weise die stilistische Vielfalt der großregionalen freien Jazzszene präsentieren.
Um unter den gegeben Umständen den Festivalcharakter erhalten und möglichst viel Zuschauer und Musiker teilnehmen lassen zu können, haben wir einen ganztägigen FreeJazzMarathon in drei Teilen konzipiert:
– Matinée 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
– Teatime 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
– Soirée 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Auf diese Weise können wir zu jedem Teil des Festivals einen vielseitigen Mix aus sehr unterschiedlichen und unvorhersehbaren Formationen präsentieren und trotz der restriktiven Bedingungen ein sehr spannendes musikalisches Programm realisieren, an der eine relativ große Anzahl an Zuhörern in einer angenehm entzerrten Atmosphäre teilnehmen kann.
Die an dem Solidaritätsfestival mitwirkenden Musiker und Musikerinnen sind Elodie Brochier, Claudia Hahn, Daniel Schmitz, Geoffroy Mueller, Christof Thewes, Michael Hupperts, Hartmut Oßwald, Martin Schmiddi Schmidt, Julien Blondel, Johannes Schmitz, Stefan Scheib, Ben Lehmann, Pascal Zimmer, Daniel Prätzlich, Marius Buck, Martial Frentzel, Jan Östreich, Tom Lengert, Henk Nuwenhoud, Olaf Rupp, Thomas Honecker, Jörg Fischer, Wolfgang Schliemann und Martin Speicher.
Sie spielen u.a. in den Formationen Little Big Band, Undertone Project, Modern Chamber Trio, Phase 4, Christof Thewes Quartett, Nervous Meditation, Quatre Marteaux, Ulnaris Sulcus, Botanic Mob, Pink Elefant, Hydropuls, Autochthon, Uhl, Nimbus, Bouboule, Yahoos und FreeJazzSaarOrchester und decken damit musikalisch ein Spektrum ab, das von kammermusikalischen Darbietungen bis zu Großorchestern reicht und sich stilistisch zwischen Dadaistischer Performance, Neuer Musik, Jazz-Rock, Hardcore-Funk, Noise, Modern Jazz, Improvisierter Musik und Free-Jazz bewegt.
Geladen ist außerdem der Wuppertaler Grafiker Jorgo Schäfer, der nebem live-actionpainting für die Bühnendekoration vorgesehen ist.
Praktische Informationen
- Da die Teilnahme durch die coronabedingten Hygiene- und Abstandsregelungen limitiert ist, wird um eine Voranmeldung für die einzelnen Festivalteile gebeten; der Eintritt beträgt jeweils 15 € / ermäßigt 10 €; Platzreservierung per Email an stwi@freejazzsaar.de.
- Eine solidarische Unterstützung dieses Projektes ist auch in Form von Spenden möglich (s. http://freejazzsaar.de/pages/foerdern-spenden.php).
- Weitere Informationen unter http://freejazzsaar.de/.
Foto: FreeJazzMarathon Saarbrücken
































