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Ein deutsch-französisches Theaterstück über Gewalt, Befreiung und den Preis der Freiheit nach dem Roman „Monique bricht aus“ von Édouard Louis.

Was kostet die Freiheit? Mit 55 Jahren wagt Monique den Neuanfang: Sie verlässt ihren gewalttätigen Partner und beginnt, sich ein eigenes Leben aufzubauen. Doch ist die Flucht aus der Gewalt auch eine Flucht aus der Vergangenheit?

Ausgehend von Édouard Louis’ Buch „Monique bricht aus“ („Monique s’évade“) entwickelt Regisseur Aleksandr Kapeliush ein zweisprachiges Kammerspiel über Selbstbestimmung, weibliche Emanzipation und die Spuren patriarchaler Gewalt. Zwei Schauspielerinnen verkörpern zwei Seiten Moniques: die Frau, die ihre neu gewonnene Freiheit genießt, und jene, die zweifelt, zurückblickt und mit den Schatten der Vergangenheit ringt.

Petra Weimer und Catherine Javaloyès stehen gemeinsam auf der Bühne und lassen in einem Wechselspiel zwischen Deutsch und Französisch, Gegenwart und Erinnerung, Aufbruch und Zweifel die zentrale Frage des Stücks lebendig werden: Was bedeutet es wirklich, frei zu sein? Wie lässt sich eine neue Identität aufbauen? Kann man die Vergangenheit hinter sich lassen? Und welche Rolle spielen finanzielle Unabhängigkeit und gesellschaftliche Strukturen dabei, aus einem gewaltvollen Leben auszubrechen?

Die Dramaturgie und die Zusammenarbeit an der Textfassung übernimmt Lilly Rößler. Dmitry Klenin gestaltet den Sound, Laura Mendoza Gleser verantwortet Bühne und Kostüm.

Die Inszenierung verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen und macht deutlich, wie eng Gewalt, soziale Ungleichheit und fehlende Perspektiven miteinander verwoben sind.

Als deutsch-französische Theaterproduktion schlägt „Monique s’évade. Monique bricht aus“ eine Brücke zwischen Stuttgart und Straßburg. Sie lädt dazu ein, über kulturelle Grenzen hinweg ins Gespräch zu kommen – über Gewalt, Selbstbestimmung und die Voraussetzungen eines freien Lebens.

Eine Kooperation der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und des Institut français Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung durch die Freunde des Institut français Stuttgart e.V., Landeshauptstadt Stuttgart, Ville Strasbourg, dem Staatsministerium „Vive La Wir“.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Bekämpfung von Diskriminierung – Geschlecht, Macht, Widerstände“. Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg bewilligt hat.

stuttgart.institutfrancais.de


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