Mit Janáček, Schostakowitsch und Beethoven führt das junge Streichquartett Viatores Quartet bei seinem Auftritt am Dienstag, 16. März 2027, 20 Uhr, durch die Abgründe und Höhen menschlichen Ausdrucks. Der Vorverkauf läuft.
Ein großer Wettbewerbserfolg, begeisterte Juroren und ein Programm voller emotionaler Intensität: Das Viatores Quartet gastiert im März 2027 im Burghof Lörrach. Im Gepäck hat das junge Ensemble sein Programm „Obsession“ – eine musikalische Reise durch Leidenschaft, innere Unruhe und existenzielle Erfahrungen, mit Werken von Leoš Janáček, Dmitri Schostakowitsch und Ludwig van Beethoven.
Beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD im September 2026 setzte sich das Viatores Quartet im Fach Streichquartett an die Spitze des internationalen Teilnehmerfeldes. Die vier Musiker gewannen den ersten Preis sowie den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition von Camille Pépin. Der Erfolg ist nicht nur eine bedeutende Auszeichnung, sondern auch ein vielversprechender Schritt für ein Ensemble, das sich in kurzer Zeit einen bemerkenswerten Platz in der internationalen Kammermusikszene erspielt hat. Bereits vor dem ARD-Erfolg hatte das Quartett mit dem ersten Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2024 sowie Auszeichnungen bei den internationalen Streichquartettwettbewerben der Wigmore Hall in London und in Banff auf sich aufmerksam gemacht.
Gegründet wurde das Viatores Quartet Anfang 2023 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Die vier Mitglieder bringen unterschiedliche musikalische und kulturelle Hintergründe zusammen: Die britische Geigerin Louisa Staples, der deutsche Geiger Johannes Brzoska, der portugiesische Bratschist Miguel Erlich und der türkische Cellist Umut Sağlam bilden ein Ensemble, dessen Name Programm ist. „Viatores“ bedeutet auf Lateinisch „Reisende“ und verweist sowohl auf die Herkunft der Musiker als auch auf das Leben als Streichquartett, das von stetigem Unterwegssein, gemeinsamer Suche und künstlerischer Entwicklung geprägt ist.
Unter dem Titel „Obsession“ widmet sich das Ensemble nun drei Werken, in denen Musik zur unmittelbaren Sprache innerer Konflikte und existenzieller Fragen wird. Leoš Janáčeks
erstes Streichquartett, inspiriert von Leo Tolstois Erzählung „Die Kreutzersonate“, kreist um Eifersucht, Leidenschaft und zerstörerische Besessenheit. Dmitri Schostakowitschs achtes Streichquartett führt in eine noch dunklere Klangwelt: Das 1960 entstandene Werk ist von Trauer, Angst und Selbstbefragung durchzogen. Wiederkehrende musikalische Motive verbinden die Sätze zu einem eindringlichen Ganzen, in dem persönliche Erfahrung und die bedrängende Atmosphäre einer Epoche miteinander verschmelzen.
Den Abschluss bildet Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 14 in cis-Moll op. 131 – ein Werk, das die Grenzen der traditionellen Form weit hinter sich lässt. In sieben ohne Unterbrechung verbundenen Sätzen entfaltet Beethoven einen ebenso konzentrierten wie vielgestaltigen musikalischen Kosmos. Innigkeit, kontrapunktische Strenge, tänzerische Leichtigkeit und dramatische Zuspitzung stehen nebeneinander und greifen ineinander.
bei seinem Auftritt am Dienstag, 16. März 2027, 20 Uhr, durch die Abgründe und Höhen menschlichen Ausdrucks. Der Vorverkauf läuft.
Ein großer Wettbewerbserfolg, begeisterte Juroren und ein Programm voller emotionaler Intensität: Das Viatores Quartet gastiert im März 2027 im Burghof Lörrach. Im Gepäck hat das junge Ensemble sein Programm „Obsession“ – eine musikalische Reise durch Leidenschaft, innere Unruhe und existenzielle Erfahrungen, mit Werken von Leoš Janáček, Dmitri Schostakowitsch und Ludwig van Beethoven.
Beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD im September 2026 setzte sich das Viatores Quartet im Fach Streichquartett an die Spitze des internationalen Teilnehmerfeldes. Die vier Musiker gewannen den ersten Preis sowie den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition von Camille Pépin. Der Erfolg ist nicht nur eine bedeutende Auszeichnung, sondern auch ein vielversprechender Schritt für ein Ensemble, das sich in kurzer Zeit einen bemerkenswerten Platz in der internationalen Kammermusikszene erspielt hat. Bereits vor dem ARD-Erfolg hatte das Quartett mit dem ersten Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2024 sowie Auszeichnungen bei den internationalen Streichquartettwettbewerben der Wigmore Hall in London und in Banff auf sich aufmerksam gemacht.
Gegründet wurde das Viatores Quartet Anfang 2023 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Die vier Mitglieder bringen unterschiedliche musikalische und kulturelle Hintergründe zusammen: Die britische Geigerin Louisa Staples, der deutsche Geiger Johannes Brzoska, der portugiesische Bratschist Miguel Erlich und der türkische Cellist Umut Sağlam bilden ein Ensemble, dessen Name Programm ist. „Viatores“ bedeutet auf Lateinisch „Reisende“ und verweist sowohl auf die Herkunft der Musiker als auch auf das Leben als Streichquartett, das von stetigem Unterwegssein, gemeinsamer Suche und künstlerischer Entwicklung geprägt ist.
Unter dem Titel „Obsession“ widmet sich das Ensemble nun drei Werken, in denen Musik zur unmittelbaren Sprache innerer Konflikte und existenzieller Fragen wird. Leoš Janáčeks
erstes Streichquartett, inspiriert von Leo Tolstois Erzählung „Die Kreutzersonate“, kreist um Eifersucht, Leidenschaft und zerstörerische Besessenheit. Dmitri Schostakowitschs achtes Streichquartett führt in eine noch dunklere Klangwelt: Das 1960 entstandene Werk ist von Trauer, Angst und Selbstbefragung durchzogen. Wiederkehrende musikalische Motive verbinden die Sätze zu einem eindringlichen Ganzen, in dem persönliche Erfahrung und die bedrängende Atmosphäre einer Epoche miteinander verschmelzen.
Den Abschluss bildet Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 14 in cis-Moll op. 131 – ein Werk, das die Grenzen der traditionellen Form weit hinter sich lässt. In sieben ohne Unterbrechung verbundenen Sätzen entfaltet Beethoven einen ebenso konzentrierten wie vielgestaltigen musikalischen Kosmos. Innigkeit, kontrapunktische Strenge, tänzerische Leichtigkeit und dramatische Zuspitzung stehen nebeneinander und greifen ineinander.
































