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Oktober 2026: die Demokratie steht zunehmend unter Druck. Sie wird angezweifelt, angegriffen und muss sich immer wieder neu behaupten.

Irgendwo in einem heruntergekommenen Gemeinschaftsraum, einer alten Kantine, vielleicht in einer Kneipe, vielleicht in einem Theater entwickelt das Ensemble in Eigenregie und im gemeinschaftlichen Prozess einen Abend, der die Demokratie zugleich verteidigen und hinterfragen will: Was macht sie aus, was hält sie zusammen und wo stößt sie an ihre Grenzen? Zwischen Ideenrausch und Zweifel verhandelt das Team dabei nicht nur ein Stück, sondern auch das Prinzip Demokratie selbst: als Arbeitsweise, als gesellschaftliches Modell und als künstlerischen Anspruch.

Auf der Bühne begegnen sich Texte und Gedanken, die Demokratie aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, mitunter auch ganz persönlich. Es entsteht ein Abend, der Demokratie nicht für selbstverständlich nimmt, sondern als etwas versteht, das immer wieder ausgehandelt und beschützt werden muss.

Mal toternst, mal hochkomisch zeigt der Abend die Absurditäten und Widersprüche des demokratischen Alltags und fragt wie aus unterschiedlichen Positionen gemeinsame Entscheidungen entstehen – und warum das manchmal erstaunlich kompliziert ist.

von und mit Magdalena Gräslund, Mattes Herre, Catharina Kottmeier, Michael Laricchia, Holger Stolz, Constanze Weinig und Konstantin Züllich

www.theater-baden-baden.de


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