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Eine Schatztruhe namens Musik

 

Phileas Fogg brauchte 80 Tage um einmal um die Welt zu reisen; das David Helbock Trio schafft dies an einem Abend und reist dabei sogar durch die Zeit. Mit Raphael Preuschl (Bass-Ukulele) und Reinhold Schmölzer (Schlagzeug) schafft der Pianist David Helbock eine Blase, in welcher sich das Trio für die Macht der Noten, Akkorde und Harmonien begeistert.

Der aus Österreich stammende Musiker ist schon längst kein Unbekannter mehr in der Welt des Jazz. Mit seinen Kompositionen, die zwischen sensiblen und rauschenden Klängen schwanken, kann er bei einem stetig wachsenden Publikum Anklang finden. Wie ein Maler auf seiner Leinwand, lässt er seine Finger über die Instrumente gleiten und sich vollkommen von der Magie des schöpferischen Augenblicks vereinnahmen. Woher kommt diese Energie? David Helbock bedient sich seiner vielen Reisen und der Natur. Immer wieder kehrt er in seine Heimat zurück, um den Wind zu spüren und sich von der Mächtigkeit der Berge inspirieren zu lassen. Diese geheimnisvolle Aura versucht er mit seinen Bandkollegen durch Musik auszudrücken. Dabei stellen sie sich ebenfalls dem Mythos „Musik“. Die Faszination und die Gefühle, die diese in jedem Einzelnen hervorrufen, sind nur schwer greifbar, definierbar. Die drei Musiker versuchen, feinsinnig, zwischen die Notenzeilen zu blicken, mit ihnen eins zu werden und sich einzurichten. Ihre Mitbringsel bestehen aus griechischen Heldensagen, Meistern der klassischen-und Popmusik. Neugierig geworden? Dann kann die Reise ja losgehen. Bon voyage! (J.L.) 

Foto © Astrid Dill


Etiketten:Festival - Jazz - Konzert

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