Im 1. Sinfoniekonzert der Saison spielt Elena Neumann, Ausnahmetalent am Klavier und echte Triererin Robert Schumanns extravagantes Klavierkonzert. Mit Brahms Meilenstein seiner 1. Sinfonie rundet sich das Konzert zu einem faszinierenden Ausdruck deutscher Romantik. Am Donnerstag, 17. September findet das Konzert unter der Leitung von GMD Jochem Hochstenbach um 19:30 Uhr im Großen Haus des Theaters statt. Unterhaltsam erläutert Hochstenbach am Abend zuvor in der Concert Lounge Entwicklung und Hintergründe zu Brahms 1. Sinfonie.
Ganz neue Ausdruckswelten hat Robert Schumann mit seinem Klavierkonzert geschaffen. Ausdruckswelten, die von dem jungen Trierer Ausnahmetalent Elena Neumann am Klavier im Zusammenspiel mit dem Philharmonischen Orchester interpretiert werden. Vor Schumann standen Soloklavier und Orchester häufig in einer Art musikalisch-symphonischen Streit. In diesem Klavierkonzert bediente sich der genialische Schumann der Form alleine, um darin neue klangliche Sphären zu erkunden, indem er sich Klang und Harmonik beider Seiten poetisch durchdringen lässt. Mit Elena Neumann konnte das Theater ein Ausnahmetalent für den Auftakt in die sinfonische Saison gewinnen. Die gebürtige Triererin ist momentan Frühstudentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und blickt bereits in jungen Jahren auf eine beachtliche Karriere zurück: nationale wie internationale Auszeichnungen und Konzerte mit Orchester in Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden. Ursprünglich nannte Schumann das Konzert „Fantasie für Klavier und Orchester“. Also genau das richtige Werk und die richtige Solistin für das Sinfoniekonzert „Deutsche Romantik“.
Ebenso großer Romantiker wie Symphoniker war Johannes Brahms, auch wenn seine erste Sinfonie spät entstanden ist. Im 1. Sinfoniekonzert bringen GMD Jochem Hochstenbach und das Philharmonische Orchester der Stadt Trier Brahms Erste zum Klingen. Also jenes Werk, das ebenso Meilenstein in Brahms Entwicklung wie in der gesamten Symphonik des 19. Jahrhunderts ist – ein Kritiker schrieb gar von „Beethovens 10“. Dabei reichen die hörbaren Einflüsse mit Bach, Haydn und Mozart wesentlich weiter zurück und machen diese 1. Sinfonie zu einer überaus faszinierenden Komposition, die Pathos, serenadenhafte Heiterkeit und einen tanzhaften Scherzo-Satz mit einer Alphorn-Spielern abgelauschten Melodien im Finale vereint.
Mehr über Johannes Brahms 1. Sinfonie erläutert GMD Jochem Hochstenbach mit dem Orchester wie gewohnt unterhaltsam und kenntnisreich in der Concert Lounge am Mittwoch, 16. September um 19:30 Uhr im Großen Haus. Das Sinfoniekonzert „Deutsche Romantik“ findet am Donnerstag, 17. September um 19:30 Uhr im Großen Haus statt.
Mit Werken von: Robert Schumann und Johannes Brahms
Klavier: Elena Neumann
Dirigat: GMD Jochem Hochstenbach
Karten sind online auf www.theater-trier.de erhältlich sowie an der Theaterkasse
(Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr)
via E-Mail an theaterkasse@trier.de sowie telefonisch unter 0651 718 1818.
































