Auf der UN-Klimakonferenz 2022 vereinbarten die drei grössten Regenwaldstaaten der Erde eine Klimapartnerschaft. Kurz darauf veröffentlichte der kongolesische Präsident ein Gesetz, das die Rechte der autochthonen bzw. indigenen Völker in der DR Kongo offiziell anerkennt und schützt. Aber wie wird dieses Gesetz nun umgesetzt? Denn nur wenige Monate später schockierte die kongolesische Regierung die internationale Öffentlichkeit mit der Ankündigung, dass sie Konzessionen für die Ölförderung im selben Regenwald versteigern würde. Bislang haben die Mbuti, das grösste indigene Volk im Regenwald des Kongobeckens, ihre Stimme auf internationaler Ebene kaum erhoben. Die GROUP50:50 reist nun in die Provinz Haut-Uele zu einer Mbuti-Gemeinde und erarbeitet mit ihnen ein multimediales Musiktheaterstück – über Geopolitik und ein komplexes Ökosystem, das langsam aus den Fugen gerät, über Sorge und Verlust, darüber, was wir von den früheren Generationen geerbt haben und was wir den zukünftigen hinterlassen werden.
Maria Milisavljević mit 13. Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik ausgezeichnet
In diesem Jahr übernimmt die vielfach ausgezeichnete Autorin, promovierte Kulturwissenschafterin, Dramaturgin und Übersetzerin Maria Milisavljević, eine der bemerkenswertesten und...
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