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Setzt die Segel!

Jan-Christoph Gockel und Michael Pietsch nehmen es im Stuttgarter Theater mit einem weißen Wal auf. Mit ihrer Interpretation des Klassikers Moby Dick und ihren dafür angefertigten Puppen schicken sie uns auf eine Erfahrungsreise über die Fantastereien des Menschseins. 

 

„Nennt mich Ismael.“ Jeder Bücherwurm weiß bei diesem Satz, um welches Werk es sich handelt. Moby Dick, die Geschichte des fanatischen Kapitän Ahab und seiner noch fanatischeren Suche nach dem weißen Wal. Ismael ist zugleich Erzähler und ein junger Seemann, der auf den Ozean fährt, um die Freiheit zu suchen. 1851 erschienen, ist Herman Melvilles Irrfahrt über die Meere vollgepfropft mit den unterschiedlichsten Charakteren, Symbolen und Philosophien. Es zeichnet sich daraus ab, wie der Mensch gegen das gigantisch Große, die Natur, antritt, sich in ihr vernarrt und über sie bestimmen möchte. In einem Strudel aus Eifer, Ideologien und einem Selbstfindungsprozess ergibt sich daraus eine erstaunliche Geschichte über das Menschsein. 

Der deutsche Regisseur Jan-Christoph Gockel widmet sich nun diesem literarischen Klassiker und erarbeitet ihn zusammen mit der Fingerfertigkeit des Puppenbauers Michael Pietschs auf der Bühne des Stuttgarter Theater. So werden kleine, wundersame Figuren einem unbegrenztem Ganzen gegenübertreten und uns in Staunen versetzen. Wollen Sie auch an Bord dieses Schiffes? Dann auf nach Stuttgart!

 

Jan-Christoph Gockel, Regie

Michael Pietsch, Puppenbau / Puppendesign

Mit

Wolfgang Michalek, Christian Schneeweiss, Robert Kuchenbuch, Felix Mühlen, Komi Mizrajim Togbonou, Michael Pietsch

 

Foto: Julian Marbach

  • Ein Interview mit Jan-Christoph Gockel

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