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Der Roman „Hier ist noch alles möglich“ von Gianna Molinari kommt auf die Bühne des JES

 

 

„Hier ist noch alles möglich“ ist der mehrfach ausgezeichnete Debüt-Roman der Schweizer Literatin Gianna Molinari. Ihn hat sich Julia Skof als Vorlage ausgesucht für ihre erste Regie-Arbeit am JES.

 

 

Eine junge Frau als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik, die kurz davorsteht, endgültig stillgelegt zu werden. Die übrige Belegschaft ist zusammengeschrumpft auf ein paar wenige Männer: den seltsam teilnahmslosen Besitzer, den Nachtwächter-Kollegen Clemens, Lose, der einst einen Mann von Himmel hat fallen sehen, den Koch, der meint, einen Wolf auf dem Gelände entdeckt zu haben.

Abend für Abend dreht die junge Frau in dieser ebenso rätselhaften wie morbiden Umgebung ihre Runden, sitzt im Überwachungsraum mit all den Bildern, auf der Suche nach dem Wolf, aber mehr noch auf der Suche nach einer Geschichte, von der sie Teil werden kann. Mit einem Notizbuch zur Hand beginnt die Vermessung einer (Innen-)Welt, zwischen utopischem Möglichkeitsraum und wachsender Selbstisolation. Alles ist möglich.


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