„Nurejew“, ein Tanzstück von Guido Markowitz und Damian Gmür, im Theater Pforzheim
2017 schuf der russische Regisseur Kirill Serebrennikow am Bolschoi-Theater das erste „Nurejew“-Ballett. Es thematisierte Nurejews Homosexualität, seinen Dienst am Tanz und sein Leben in und nach der Diktatur.
Für ihre eigene Neuschöpfung, die erste in Deutschland, gehen Guido Markowitz und Damian Gmür einen anderen Weg. Markowitz sieht Nurejew in zahlreichen Bildern gespiegelt: im Faun, Kind und weißen Schwan, im schwarzen Schwan, Liebenden, im Kämpfer und Geliebten. Nurejew war für Markowitz ein Mann aus dem Schnee, der Kälte kannte und die Hitze des Lebens.
Damian Gmür fasziniert die scheinbar unzähmbare Wildheit Nurejews: „Er war als Künstler getrieben von Instinkt und Intuition. Er erlebte die Widerstände und eisernen Grenzen auch physisch, und er fand immer wieder den Mut, den Sprung ins Neue und Unbekannte zu wagen.“
Praktische Informationen
- Uraufführung
- Weitere Informationen: www.theater-pforzheim.de
Foto: Andrea D’Aquino































