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„Erbse“, eine witzig-böse Auseinandersetzung mit H.C. Andersens Kunstmärchen, in der Gessnerallee

 

 

Das Schalktheater bringt in einer Regie von Mélanie Huber ERBSE zur Uraufführung und fragt mit Schalk und Hintersinn nach den Lastern und Tugenden, die uns bei allem Unterschied verbinden.

 

In einem Palast hallt eine unheimliche Stimme: «Ich bin’s! Die Richtige, ich!» Die Hofgemeinschaft, halb Mördergrube, halb Kindergarten, traut ihren Augen und Ohren nicht: Draussen poltert eine schlammige, kaum verständliche Gestalt gegen das Tor, behauptet, die Richtige zu sein und fordert Einlass. Alles im Palast denkt an den Sohn der Königin, zog dieser doch einst aus, um ebendiese zu finden: die Richtige …

ERBSE ist eine witzig-böse Auseinandersetzung mit H.C. Andersens Kunstmärchen Die Prinzessin auf der Erbse. Teuwissen schüttelt die bekannte Vorlage kräftig durch. Bei Andersen versteckt die Königin eine Erbse unter vielen, vielen Matratzen, um so herauszufinden, ob es sich bei der Fremden um eine feinfühlige Prinzessin handelt. In diesem Stück nun wird die Erbse zum Instrument der Entlarvung: Der Palast wird auf die Probe gestellt und die Fremde handelt, wirkt und lenkt im Spiel um Würde und Macht.


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