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Balletloversblog: Gespräch mit der Basler Choreografin Mirjam Gurtner im Rahmen des Festivals Steps 2022

szenik Von szenik
28 April 2022
in Magazin, Porträts und Gespräche
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Im Rahmen des Schweizer Tanzfestivals STEPS 2022 nimmt Mirjam Gurtner ein Hotel ein und präsentiert an diesem außergewöhnlichen Veranstaltungsort ihre Produktion „Almost Home“. Evi Hock des Balletloversblog hat die Choreografin getroffen und mit ihr über ihre neue Arbeit gesprochen.

E.H.: ALMOST HOME ist der Titel Deiner neusten Produktion. Was ist zu Hause für Dich?

M.G.: Zu Hause trägt man in sich. Es ist für mich nicht an einen Ort geknüpft, sondern vor allem ein Gefühl von Aufgehoben sein, sich Wohlfühlen und mit Menschen zusammen zu sein, die mir wichtig sind. 

E.H.: Du bringst den Tanz aus dem Theater ins Hotel. Was passiert dabei mit den TänzerInnen und dem Publikum?

M.G.: Es ermöglicht eine direkte und unmittelbare Begegnung von TänzerInnen und ZuschauerInnen. Wir spielen mit der Ambivalenz des Hotels zwischen öffentlichem und privatem Raum. In einigen Szenen treffen die ZuschauerInnen mit den PerformerInnen in einem Zimmer aufeinander, was eine grosse Intimität ermöglicht, später nehmen sie eine Gruppe von TänzerInnen aus der Distanz wahr. Ich bin daran interessiert, den Blick des Zuschauers zu komponieren und Sehgewohnheiten zu durchbrechen – eine spielerische Herausforderung an das Publikum!

Die Kunst und der Tanz hat das Potenzial, Räume zu schaffen, in denen wir festgelegte Strukturen hinterfragen und neue Modelle von Gesellschaft andenken, erproben und erforschen können.

E.H.: Wie wählst du die TänzerInnen aus? Du arbeitest nicht nur mit professionellen TänzerInnen?

M.G.: Die Auswahl der TänzerInnen hängt vom Projekt ab. Für ALMOST HOME ist es ein inklusiver, generationenübergreifender Cast mit Menschen jeden Alters, professionellen TänzerInnen und Amateuren sowie behinderten und nicht behinderten PerformerInnen. Durch Tanz möchte ich die Gesellschaft reflektieren und die Vielfalt und Diversität von Menschen sichtbar machen: ihre Vielschichtigkeit und Verletzbarkeit, ihre Individualität und Beziehung zueinander, ihre unterschiedlichen Körperlichkeiten und Perspektiven.

E.H.: Du arbeitest mit Echtzeitkomposition (Instant Composition) d.h. der Tänzer oder die Tänzerin kann sich nicht hinter vorgegebenem Schrittmaterial verstecken. Wie gibst du den TänzerInnen deine Choreografie vor?

M.G.: Die Schritte werden nicht als Reihenfolge festgelegt, aber es gibt sehr klare Spielregeln. Dabei entscheiden die TänzerInnen in jedem Moment neu über die Kreation von Bewegung, sowie über deren Komposition im Raum und in Relation zueinander und zum Publikum.

Ich unterrichte nicht eine fertige Choreografie, sondern wir erarbeiten gemeinsam eine Bewegungssprache, die sehr eng gesteckt ist. Zum Beispiel bewegen sich in einer Szene zwei TänzerInnen in einem Duet sehr nahe in slow motion ohne sich zu berühren, arbeiten mit komplementären und fliessenden Bewegungen, und finden dann eine gemeinsame Berührung, die sie innehalten lässt. Die TänzerInnen entscheiden selbst über die spezifische Form der Bewegung. Dies benötigt eine sehr starke Präsenz von den PerformerInnen. Das hat für mich eine grosse Schönheit, denn diese Präsenz wird für die ZuschauerInnen in der Vorstellung sichtbar.

 E.H.: Was sind Deine zukünftigen Projekte?

M.G.: Im Mai gehe ich mit meiner Produktion PLAY im Rahmen des Tanzfests auf nationale Tour. Die Premiere fand 2021 im Theater Roxy in Birsfelden statt. Aber die weiteren Aufführungen sind draussen –  auf der Strasse, auf öffentlichen Plätzen und in Parks. Bei diesen ortsspezifischen Inszenierungen bleibt die Bewegungssprache gleich, aber die Dramaturgie des Stückes wird an den jeweiligen Ort und das lokale Publikum angepasst. 

Die Menschen vor Ort können selbst entscheiden, wie lange sie sich auf das Stück einlassen und wieviel Begegnung sie suchen. PLAY verbindet Tanz und Live-Musik zu einer interdisziplinären Performance, welche die Zuschauenden einlädt, alltägliche Orte neu zu erleben.

TOUR DATEN – ALMOST HOME, TANZFESTIVAL STEPS 2022   

Zürich – 25Hours Hotel Zürich West  | Pfingstweidstrasse 102 | 8005 Zürich
Fr 29. April 2022, 20h
Sa 30. April 2022, 14h / 18h
So 1. Mai 2022, 14h / 18h

Genf – Hotel N’vY | 18, rue de Richemont, 1202 Genève
Sa 21. Mai 2022, 16h / 20h
So 22. Mai 2022, 11h / 15h

TOUR DATEN -PLAY, TANZFEST 2022

13. Mai 2022
Fribourg, Place Georges Python, 12:00-13:00
Moutier, Chantemerle, 18:30-19:30

14. Mai 2022
Aarau, Bankplatz AKB, 11:15 – 12:00
Basel, Kaserne, 18:30 -19:30

15. Mai 2022
Genf, Parc des Bougeries, Plan-les-Ouates, 16:00 – 17:00

Zur Webseite des Festivals Steps

Foto: Matthias Wäckerlin

Etiketten: BalletloversblogMirjam Gurtner

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