Fabrice Bollon und Clemens Bechtel präsentieren The Folly im Theater Freiburg
Die Torheit – die titelgebende Folly – lobt sich selbst als Ursprung allen Lebens. Nur wer Dummes tut, bringt die Welt voran, dies ist täglich zu sehen unter den Intellektuellen, in der Politik und vor allem in der Kirche.
Auch katholische Mönche kritisieren die Kirche, denn ein Papst nach dem anderen lebt wie ein Kaiser, lässt den Neubau des Petersdoms durch Ablasshandel finanzieren, führt Eroberungskriege und betreibt Vetternwirtschaft mit Ämtern und Besitztümern. Von Buße und dem Studium der Heiligen Schrift keine Spur.
Nach Oskar und die Dame Rosa dreht sich in der zweiten Musiktheater-Uraufführung von Fabrice Bollon und Clemens Bechtel alles um die Frage: Wann verliert Unparteilichkeit ihre Berechtigung? Das Werk vereint unter der Leitung des Komponisten Choralgesänge mit rhetorischem Schlagabtausch, überirdische Sphären mit staubiger Schreibstubenluft und serviert dazu einen leckeren Teller Kohlsuppe.
Uraufführung
Weitere Informationen und Reservierung auf der Website des Theater Freiburg:
www.theater.freiburg.de
Foto: Britt Schilling






























