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Antje Schupp, Sigal Zouk und Ayman Nahle hinterfragen das Ritual des Opferns

 

In dem berühmten Frühlingsopfer von Igor Strawinsky wird eine junge Frau auserkoren zum Wohle der Allgemeinheit zu sterben, sie tanzt sich in einem alten Ritual zu Tode. Man erfährt viel über dieses Ritual, aber was erfährt man über die junge Frau?

 

Im Frühling 2020 fielen weltweit diverse Protestbewegungen den Lockdowns der Corona-Pandemie zum Opfer und kamen zum Erliegen. Gleichzeitig entstanden gerade auch in der Pandemie neue Protestbewegungen, die bis heute anhalten. Wer wählt die «Opfer» aus, wer sieht sich selbst als solches und wer verweigert Opfer zu sein?

 

In dieser Interpretation des «Sacre» verschwimmen Tanz, Performance und Filmkunst miteinander. Wir arbeiten über Kräfteverhältnisse in existentiellen Situationen und über das Verhältnis «Entscheidungsträger*innen vs. Über die entschieden wird». Wer oder was wird leichtfertig geopfert, wer oder was nicht? Wer entscheidet, wer stirbt? Hat das Opfer eine Wahl? Und was ist unsere Beziehung zu «Mutter Natur», die vielleicht mit keinem Ritual oder Opfer mehr zu beruhigen sein wird?


Praktische Informationen

  • Premiere
  •  Englisch, Deutsch mit engl. Untertiteln
  • Dauer: n.n.
  • Weitere Informationen: www.kaserne-basel.ch

 

 

Foto: Andreas Tobias


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