Elisabeth Leonskaja – die Grande Dame des Klaviers – in Saarbrücken
Das romantische Repertoire liegt ihr besonders am Herzen und zu ihren Paradestücken zählt seit langem Edvard Griegs a-Moll-Konzert mit dem „typisch norwegischen“ Ton: im Adagio, dessen Hauptthema an Griegs Volkslied- Arrangements erinnert oder in den Quintbässen und stampfenden Tanzrhythmen des Finales. Zuvor dirigiert Pietari Inkinen ein Werk seines Landsmanns Sibelius, „Die Okeaniden“. Die Sinfonische Dichtung malt in fast impressionistischer Manier das Spiel der Wellen, die unendliche Weite des Meeres, aber auch sein Brausen und Stürmen.
Den nordischen Faden spinnt das Orchester im letzten Werk weiter: Griegs Schauspielmusik zu Henrik Ibsens dramatischem Gedicht „Peer Gynt“ gilt geradezu als Inbegriff norwegischer Nationalmusik, obwohl jeder ihrer Sätze eine eigene kleine Welt zum Klingen bringt – bodenständig oder exotisch, melancholisch oder wild.
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Jean Sibelius
„Die Okeaniden“, Sinfonische Dichtung op. 73
Edvard Grieg
Klavierkonzert a-Moll op. 16
Edvard Grieg
„Peer Gynt“-Suiten Nr. 1 op. 46 und Nr. 2 op. 55
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Deutsche Radio Philharmonie
Pietari Inkinen, Dirigent
Elisabeth Leonskaja, Klavier
Praktische Informationen
- Sendetermin | 11 Uhr Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio
- Konzerteinführung | 10.15 Uhr
- Weitere Informationen: www.drp-orchester.de
































