Die norwegische Geigerin Vilde Frang in der Tonhalle Zürich
Mit einem bewegenden Dokument der Trauerarbeit stellt sich Ihnen die Künstlerin Vilde Frang vor.
«Dem Andenken eines Engels» widmete Alban Berg sein Violinkonzert. Der Tod der erst 18-jährigen Manon Gropius hatte ihn tief berührt. In seiner Musik setzte er ihr ein Denkmal in Tönen. So lässt sich im ersten Satz das kurze Leben der Wienerin nachvollziehen, der zweite steht im Zeichen der Verklärung.
Daneben dirigiert Music Director Paavo Järvi Anton Bruckners vierte Sinfonie – die erste von dreien in dieser Saison des Tonhalle-Orchesters. Der sehnsuchtsvolle Hornruf gleich zu Beginn und die Jagdmusik im Scherzo setzen den Rahmen und rufen Bilder von Bergpanoramen und Wäldern hervor: pure Romantik eben.
Praktische Informationen
- Am 19. & 20.01.: Einführung um 18h45
- Am 22.01.: Ausklang, nach dem Konzert im Konzertfoyer, mit Ilona Schmiel und Gästen
- Die Webseite von Ville Frang: www.vildefrang.com
- Weitere Informationen: www.tonhalle-orchester.ch
Foto: Georg Aerni
































