Odd Beholder, Gina Été und Malummi im KIFF – Aarau
Odd Beholder Auf Odd Beholders Debütalbum «All Reality Is Virtual» drehte sich alles um Digitalisierung – um das unheimliche Sammeln unserer Daten, aber auch um die spirituelle Wichtigkeit des Aushaltens von Einsamkeit. Auf die romantischen Vorstellungen, die mit ihr verbunden sind. Auf Eskapismus und Entfremdung. Und auf die Natur als Prozess.
Gina Été Kunstvolle Popmusik und starke Statements sind selten gemeinsam anzutreffen. Sind Songs persönlich, haben sie für manche zu wenig gesellschaftliche Relevanz, sind sie politisch, tritt die Musik oft in den Hintergrund. Aber man kann auch alles zusammen haben: atemlose Intimität, politische Awareness und Musik, die so vielschichtig, überraschend und dicht ist, dass sie nicht mal Texte bräuchte.
Malummí So warm wie das Blut, das durch unsere Adern fliesst: «Blood», das Debut-Album von Malummí, entstand in Brasilien, Italien und Kroatien. Kein Wunder, liegt die Körpertemperatur dieses Werks über dem Durchschnitt. Auf acht Songs eröffnet uns die Band von Larissa Rapold musikalische Welten, die von (Familien-) Liebe, Zerrissenheit, Chaos und Schicksal handeln. Ein fein verästeltes Oeuvre, welches Antworten auf die Fragen des Lebens am Puls der Zeit sucht.
Weitere Informationen und Reservierung auf der Website des KIFF – Aarau:
Mit zwei der gefragtesten Choreografen des zeitgenössischen Tanzes feiert die GöteborgsOperans Danskompani im Mai ihr Festspielhaus-Debüt – und bringt gleich...