Wenn die Gerüchteküche brodelt
Max Claessen inszeniert den ergreifenden Roman Die Welt im Rücken von Thomas Melle, in welchem der Autor über seine manisch-depressive Krankheit spricht. Premiere im Luxemburger Théâtre des Capucins.
Ronald Rupp ist ein beliebter Lehrer; die Schüler vertrauen ihm; die Eltern und Kollegen sind von ihm begeistert. Es wird ihm der Direktorenposten angeboten. Was für ein beruflicher Durchbruch! Doch dann kommt alles anders als gedacht: Ein Gerücht kursiert auf den Schulfluren – der neue Direktor sei psychisch krank. Sämtliche Zutaten, wie Lügen und Intrigen, werden in den Topf geworfen; die Lage spitzt sich zu. Kann Ronald diesem ein Ende bereiten? Kann er alle davon überzeugen die geeignete Person für diese Arbeit zu sein oder zerbricht er an all den Vorwürfen?
Der Autor Thomas Melle setzt sich mit seiner eigenen Krankheit in seinem Roman auseinander und legt diesen in die Hände des Regisseurs Max Claessen. Was geht in manisch-depressiven Menschen vor sich? Ist jeder Tag ein Ringen vor dem Ertrinken? Ein eindringlicher Einblick in das Leben eines Menschen.
Max Claessen, Inszenierung
Mirjam Benkner, Bühne und Kostüme
Christoph Coburger, Musik
Sally Merres, Regieassistenz
Mit Marc Baum, Nickel Bösenberg, Nora König, Benjamin Krüger, Rosalie Maes, Nicole Max, Gintare Parulyte, Timo Wagner, Germain Wagner
Produktion der Théâtres de la Ville de Luxembourg
Foto: Théâtres de la Ville de Luxembourg
Weitere Informationen
- Weitere Informationen auf der Homepage der Théâtres de la Ville de Luxembourg
- Premiere 2018
- Dauer: 2 Std.
- Einführung zum Stück 30 Min. vor jeder Vorstellung
- Am 14.11.2018 findet nach der Vorstellung ein Gespräch mit dem künstlerischen Team statt































