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Präsidenschaftswahl im Staatstheater Mainz: K. D. Schmidt inszeniert „Tage des Verrats“ von Beau Willimon.

 

K.D. Schmidt hat mit dem Ensemble einen künstlerischen Weg gefunden, Tage des Verrats so zu inszenieren, dass es keine hygienischen Einwände geben kann. Moralisch allerdings bleiben die handelnden Figuren trotz Abstand in diesem Stück über Macht und Politik absolut fragwürdig…

 

„Hüte dich vor den Iden des März!“, warnte der Augur Titus Vestricius Spurinna Caesar am Tag vor dem tödlichen Anschlag. Die Warnung scheint auch in unseren Tagen aktuell zu sein: Während einer Wahlkampagne für den Präsidentschaftskandidat Gouverneur Morris gerät der Pressesprecher Stephen Bellamy in einen Strudel aus Intrigen und Korruption. Der erfolgreiche Wahlkampfmanager der anderen Seite, Tom Duffy, möchte ihn abwerben, sein Mentor und Wahlkampfmanager Paul Zara spielt ein doppeltes Spiel und die Affäre mit der Praktikantin Molly bedroht seine Karriere. Und doch versucht Bellamy, noch mit heiler Haut davonzukommen …

Tage des Verrats ist ein Politthriller von Beau Willimon, der auch die bekannte und thematisch ähnliche Netflix-Serie House of Cards erdacht hat. Das Stück stammt aus dem Jahr 2004 und basiert lose auf der Kampagne zur Kandidatenwahl für das Präsidentenamt des Gouverneurs Howard Dean aus dem Jahr 2004. Der Thriller gewann 2005 den Dayton-Playhouse-Future-Fest-Preis und wurde 2011 von und mit George Clooney unter dem Titel The Ides of March verfilmt.


BESETZUNG

Inszenierung K.D. Schmidt
Bühne Thomas Drescher
Kostüme Maren Geers
Musik Smoking Joe
Video Christoph Schödel
Licht Frederik Wollek
Dramaturgie Boris C. Motzki

Stephen Julian von Hansemann
Ben Simon Braunboeck
Ida Hannah von Peinen
Paul Klaus Köhler
Waiter/Frank Burak Uzuncimen
Molly Elena Berthold
Tom Martin Herrmann


PRAKTISCHE INFORMATIONEN

  • Premiere 2019/02020
  • Deutsch von K.D. Schmidt und Boris C. Motzki
  • Weitere Informationen auf der Website des Staatstheater Mainz: www.staatstheater-mainz.com

 

Foto: Andreas Etter


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