Ostersonntag in einer russischen Version mit der Philharmonie Baden-Baden und dem Pianisten Andrejs Osokins
Nikolaj Rimsky-Korsakow war einer der wenigen sicheren Häfen im turbulenten Meer der russischen Komponistenszene. Die Philharmonie Baden-Baden lässt diesen Komponisten nun am Ostersonntag erklingen.
Oft hatten vielbeschäftigte Kollegen wie Borodin und Mussorgsky keine Zeit, ihre eigenen Werke zu orchestrieren. Nikolaj machte es. Heute geht uns seine dominante Art, vermeintliche Grobheiten seiner Kollegen auszugleichen, tatsächlich manchmal zu weit. Auf jeden Fall blieben uns so viele Meisterwerke erhalten.
Zu seinen Schülern gehörten Glasunow, Strawinsky und Prokofiew. Er war ein Kaiser des Orchesterklangs – vielleicht der beste seiner Zeit – und „Scheharazade“ und die „Russischen Ostern“ gehören zu seinen Meisterwerken. Tschaikowski mochte er – im Gegensatz zu vielen von uns – überhaupt nicht. Die Koexistenz der beiden lähmte Rimsky-Korsakow regelrecht in seiner Kreativität und erst der Tod von Tschaikowski löste diese schöpferische Starre.
PROGRAMM
Nikolaij Rimsky-Korsakow – Ouvertüre „Russische Ostern“
Piotr Iljitsch Tschaikowski – Klavierkonzert Nr. 1
Nikolaij Rimsky-Korsakow – Scheharazade
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MIT
Andrejs Osokins – Klavier (Publikumspreisträger des Internationalen Deutschen Pianistenpreises)
Heiko Mathias Förster – Dirigent
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
- Weitere Informationen auf der Website der Philharmonie Baden-Baden: www.philharmonie.baden-baden.de
Foto: Bongartz
































