SCHULD – Verpflichtung, Strafrecht, Fehlverhalten…
Wir sind doch alle (un)schuldig! Was denken Schüler*innen der Primärschule über ein so schwerwiegendes Wort? Was halten sie für Schuld bzw. schuldig? Ihre Texte wurden vom Regisseuren Enrico Beeler im Schauspielhaus Zürich szenisch umgesetzt.
« Im Rahmen der trichotomisch aufgebauten Dogmatik des deutschen Strafrechts ist Schuld neben den subjektiven und objektiven Merkmalen des Straftatbestandes und der Rechtswidrigkeit die dritte Voraussetzung zur Überprüfung der Strafbarkeit von Täterverhalten. »
Doch was ist Schuld? Und wie ist sie überprüfbar? Ist sie subjektiv oder objektiv? Wussten Sie: wenn es um Geld geht, tritt Schuld meist im Plural auf, aber wenn es sich um ein moralisches Fehlverhalten handelt, gibt es gar keinen Plural. Schuld kommt aus dem germanischen skuldi, belegt seit dem 8. Jahrhundert… Gab es auch schon vorher Schuldige?
Begleitet durch den Theater- und Romanautor Jörg Menke-Peitzmeyer haben Schüler*innen einer Primärschule Geschichten, Szenen und Gedichte geschrieben. Der Regisseur Enrico Beeler erarbeitet nun die szenische Umsetzung des Textmaterials.
Regie Enrico Beeler
Bühne und Kostüm Cornelia Koch
Musik Simon Ho
Ton/Video Matthias Müller
Schreibcoach Jörg Menke-Peitzmeyer
Mit Robert Baranowski, Katharina Heissenhuber, Ute Sengebusch, Lukas Waldvogel
Foto: Schauspielhaus Zürich
Weitere Informationen
- Premiere 2019
- Inszenierungseinblick am 20. Februar
- Theater im Gespräch am 20. Mai
- Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Schauspielhaus Zürich































