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Mozarts Hochzeit des Figaro im Theater Trier

 

Mozart und da Ponte trafen mit der Vertonung von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais’ erst wenige Jahre zuvor uraufgeführtem Schauspiel La folle journée ou Le mariage de Figaro den vorrevolutionären Zeitgeist. Heute ist die Thematik der vermeintlichen Rechte sozial höher gestellter Personen durch die #MeToo-Debatte wieder brandaktuell.

 

Der findige Figaro, vor einigen Jahren Barbier des Grafen Almaviva und nun sein Kammerdiener, möchte Susanna, die Zofe der Gräfin, heiraten. Figaro selbst hatte Graf und Gräfin zusammengebracht, doch nun stellt Graf Almaviva Susanna nach und versucht, das alte „Recht der ersten Nacht“ durchzusetzen. Die Gräfin will zwar ihren Mann zurückgewinnen, gerät aber gleichzeitig in Versuchung, dem ungestümen Werben des jungen Cherubino nachzugeben. Dazu kommen Bartolo, der frühere Ziehvater der Gräfin, und seine damalige Haushälterin Marcellina, die alte Rechnungen und Schulden beglichen haben wollen. Ein „toller Tag“ voller vertauschter Kleider, Intrigen und Versteckspielen lässt den Grafen erkennen, dass die Welt aus den Fugen scheint …

Mit Le Nozze di Figaro begann 1786 die Zusammenarbeit von Mozart und da Ponte. Die drei Opern Le Nozze di Figaro, Don Giovanni (1787) und Così fan tutte (1790) gelten als Höhepunkt des mozartschen Opernschaffens.

 


PRAKTISCHE INFORMATIONEN

 

Foto: Martina Pipprich


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