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Ein Marathon der Überraschungen

In Epinal lacht das Herz, leuchten die Augen, applaudieren die Hände, stampfen die Füße freudig… Weshalb? Weil es wieder einmal Zeit für das Festival Rues et Cies ist! Die 35. Ausgabe ist besser als der schokoladigste Kuchen oder der sonnigste Sonntag! Hier tanzt die Bühnenfreude einen Cha-Cha-Cha. Lassen Sie sich von dem Piano flottant, der Big Funk Brass, der Kompanie Bandart, Serge Teyssot-Gay und Paul Bloas, dem Clown Enano, der Compagnie des Ô und vielen anderen auf das Herrlichste verführen!

 

Bevor wir uns alle in den Süden aufmachen und die Füße in Sandburgen verstecken, ist es Zeit, den Bühnennervenkitzel noch einmal so richtig auszutoben. Beim diesjährigen Festival Rues et Cies in Epinal kommen Ohren und Augen so richtig auf ihre Kosten! In Zahlen, und für alle Mathematikfans, ausgedrückt, startet dieses spektakuläre Ereignis in seine 35. Ausgabe, bietet 158 kostenlose Veranstaltungen (also, wenn einem da nicht die Spucke wegbleibt!) und lädt 45, regionale, nationale und internationale Kompanien, an nur drei Tagen ein. 

Was es da nicht alles zu sehen gibt! Gleich einem Marathon können wir in den kommenden Tagen unsere Bauchmuskeln durch Lachen und Staunen trainieren, wagemutige Künstler anfeuern, vor Enthusiasmus in Feuer und Flamme geraten, und in diesem kreativen Strudel durch die Straßen der Stadt tanzen! Denn eines ist gewiss: In Epinal hat die Stunde der Bühnenkunst geschlagen!

Seien Sie mit dabei, wenn sich ein Konzertpiano auf dem Wasser bewegt und dabei dramatisch-melodiöse Musik spielt (Piano flottant); wenn die Akkordeonspieler mit Ça va valser uns Knoten in die Beine spielen; wenn M Culbuto einen menschlichen Brummkreisel darstellt; wenn die Kompanie Bilbobasso die Liebe entflammt (im wahrsten Sinne des Wortes); wenn Thypus Bronx uns die Einzigartigkeiten des Clownseins präsentiert; wenn es über die Kopfsteinpflaster fliegt und hüpft und rennt und scherzt und singt und malt und tanzt und springt… Anderer Leckerbissen: Die Kompanie Les pieds dans la lune gestaltet ihr Spektakel Mona… Dis, pourquoi la lune elle court si vite?zu einem Straßentheater um. 

Nein, diesem Festival kann fürwahr niemand entkommen! Und mal ehrlich, wer möchte das schon?!


La sélection Szenik :

  • It started with a dance

    It started with a dance

    Cie Bandart, am 15.6 um 21H10 + 22H30 & am 16.06 um 22H + 23H30, Crousse – Parking Die ungarische Kompanie wagt etwas Atemberaubendes. Eine Tänzerin steht vor einer Mauer. Ihr Partner ist weder Mensch noch Tier, sondern eine digitale Hand. Schon geht es los: von romantischen Techtelmechteln bis hin zu sportlichen Wettkämpfen zieht uns dieses Spektakel in seinen Bann. Bis zum Schluss bleibt die Frage: Ist die Tänzerin eine Marionette, deren Fäden unsichtbar sind oder ist sie Dirigentin dieser digitalen Hand? Hier der Trailer!

  • Amor

    Amor

    Cie Bilbobasso, am 16.6 um 23H30, Champ de Mars Ja, die Liebe. Da heiraten zwei Menschen, schmachten sich an, teilen sich problemlos einen Zahnputzbecher. Bis die Jahre ins Land ziehen und aus anschmachten Schmach wird. Jedes Wort, jede Geste wird plötzlich ein entflammbarer Streit (und das im buchstäblichen Sinne!). Sie ahnen es, hier geht es hitzig zu, wenn die Gefühle ins Lodern geraten! Hier der Trailer! Foto: Jean-Claude Chaudy 

  • Ligne de Front

    Ligne de Front

    Serge Teyssot-Gay & Paul Bloas, am 16.6 um 16H30, Crousse – Parking Der Gitarrist Serge Teyssot-Gay und der Maler Paul Bloas haben vor ein paar Jahren ihre Talente zusammengesteckt und sich eine besondere Performance ausgedacht. Zum Spiel des Gitarristen zeichnet der Maler zwei riesige Menschen auf eine Holzplatte. Jeder Pinselstrich wird vom Rhythmus und der Stimmung der Musik animiert. Welch formidable Art, gemeinsam Kunst zu machen!

  • Cyclose

    Cyclose

    Margaux Dub, am 16.6 um 14H30 + 16H + 18H + 19H30 / am 17.6 um 14H30 + 16H + 18H + 19H30, Tour Chinoise – Rue d’Ambrail Der Zyklus des Lebens. Auf poetische Weise unternimmt die italienische Künstlerin Margaux Dub hier eine Reise ins Leben einer Puppe. Fantasiereich, berührend und bis in die Spitzen musikalisch mischen sich Realität und Traum, um uns zu zeigen, dass der Tod Teil eines Zyklus ist... und nicht das Ende. Hier der zauberhafte Trailer! 

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