Ein Gipfeltreffen des Wortes
Die Welt steht Kopf und scheint in einzelnen Regionen kurz davor das Gleichgewicht zu verlieren. Es brodelt und kocht über, und wir müssen uns darüber unterhalten; Ängste aussprechen, über diverse Zukunftsmöglichkeiten nachdenken. Das Festival Mousson d’été bietet Theatermachern, Übersetzern, renommierten und noch unentdeckten Autoren die Möglichkeit, ihre neu verfassten Werke vorzutragen, um sich mit uns, dank der Bühne, auszutauschen.
Europa scheint wie ein Holzturm zu wackeln. Daher wird es immer wichtiger, sich zusammenzuschließen und gemeinsam über die vielen aktuell kritischen Situationen nachzudenken. In Nancy bietet uns das Festival La Mousson d’été eine solche Möglichkeit.
Durch Projekte, wie dem Fabulamundi. Playwriting Europe und zahlreichen Lektüren und Spektakeln wird die Feder des Schriftstellers zu einem wichtigen Werkzeug. Autoren, Übersetzer und Theatermacher kommen zu diesem Gipfeltreffen des Wortes zusammen.
Zu erleben sind der klassenkämpferische Text 7 minutes von Stefano Massini (geleitet von Michel Didym); Pig Boy 1986-2358 von Gwendoline Soublin oder die Geschichte eines Bauern, der davon träumt ein Cowboy zu sein; Anja Hillings neues Stück Nostalgie 2175, welches Liebe, Poesie und Umweltkatastrophen (wie bei der Serie The Handmaids Tale) vereint; Werner Fritsch’s Nico – Sphinx de glace, welches sich mit dem Leben der wunderbaren Nico auseinandersetzt; Clémence Weill, die ein wahres Familien-Unternehmerdrama in Philoxenia heraufbeschwört; Présence(s) von Pascale Henry oder ein Bankautomat, der einer Frau ihren Tod verkündet; Fragen zur Migration mit Emanuele Aldrovandi; Philippe Claudel und Guy Cassiers mit ihrem Spektakel La petite fille de Monsieur Linh; es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, Geheimnisse, aus den Fugen geratene Gesellschaften und Politiken. Zudem kann ein jeder an Gesprächsrunden, Konzerten und Ateliers teilnehmen. Nach diesem Festival haben Sie bestimmt Lust sich selbst als Schriftsteller zu versuchen!































