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Din-Norm, bitteschön!

Die fünfte Ausgabe des Festival Semaine Extra im NEST Theater erscheint im März. Acht Spektakel an neun verschiedenen Orten in Thionville werden uns eine bunte Vielfalt, im wahrsten Sinne des Wortes, aufzeigen. Schauen Sie, was es bedeuten kann zu einem Schema F zu gehören oder eben nicht.

 

Der Standard ist ein Prinzip, der von der Mehrheit als sichere Regel akzeptiert wird. Aber was tun, wenn einem die Standardgröße nicht passt? Was, wenn man das Gefühl hat, nebenan zu stehen? Am Rand. Nicht normal. Nicht standardisiert. Verurteilt. Diskriminiert.
Das Theaterfestival Semaine Extra steht dieses Jahr im Namen der Diversität. Gezeigt werden zwei Premieren (Young’n’Club, Pronom), eine Wiederaufnahme (Les Imposteurs), mehrere atypische performative Formen (das Kino-Theater-Spektakel Blanche Neige ou la chute du mur de Berlin und ein Theaterstück über das Leben von Autisten – Is there life on Mars?) sowie eine partizipative Show der jungen Truppe des NEST TheatersYoung’n’Club – unter der Leitung der Schauspielerin Isabelle Ronayette. Entdeckungs-Workshops, von Graffiti, über Poetry-Slam zu Einführungen in die Kunst des Schauspielens, werden geboten. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, verschiedene künstlerische Praktiken, wie Gesang, Theater, Schreiben, zu entdecken. Zusätzlich gibt es einen Filmwettbewerb, bei dem Jugendkurzfilme im Kino La Scala vorgeführt werden. Das Festival begrüßt Amateure jeder Art, indem es die Möglichkeit bietet, sich auf einer offenen Bühne des Theaters auszudrücken. Dort haben Sie die Möglichkeit zu zeigen, was Sie ausmacht. Streben Sie danach zu sein, wer Sie sind, vor und mit allen!

Foto: NEST


La sélection Szenik :

  • Master

    Master

    Von David Lescot und Jean-Pierre Baro, 02.04 - 14h00 & 03.04 - 19h00 im Théâtre en Bois Rap-Singen als Unterrichtsfach, das wär’s doch! In Master wird ein Gymnasiast einen Rap-Kurs als Fach und Teil des Lehrplans seiner Schule, absolvieren. Aber die Prüfung wird zu einer Konfrontation des Selbst, ja sogar zu einem Machtkampf. Jean-Pierre Baro hinterfragt unser Verhältnis zur Autorität. In gleicher Weise stellt er in Angesicht des Raps, der seine Wurzeln aus einer afroamerikanischen Kultur hat, die Frage, zur kolonialen Vergangenheit. Foto: J.-M. Lobbé

  • Blanche Neige ou la chute du mur de Berlin

    Blanche Neige ou la chute du mur de Berlin

    Samuel Hercule, Métilde Weyergans, Cie La Cordonnerie, 01.04 – 14h30 und 20h00 & 02.04 – 10h00 und 15h30 Théâtre de Thionville  Sommer 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer. Im obersten Stockwerk einer Niedriglohnsiedlung am Waldrand, im größten Turms des „Königreiches“, erzieht Elisabeth allein ihre Stieftochter Blanche. Dieses Mädchen ist eine rebellische Jugendliche aus dem Sozialismus erwacht. Durch das Eintauchen in das Märchen Schneewittchen, verschmolzen mit dem berühmten Ende des Kalten Krieges, hinterfragt das Stück mit Humor und Tiefe die Verbindungen zwischen eigener persönlicher Geschichte und Weltgeschichte. Wird der Mauerfall mit dem Zusammenkommen unserer Heldinnen zusammenfallen? Foto: Sébastian Dumas

  • Is there life on Mars?

    Is there life on Mars?

    Von Héloïse Meire, 02.04 – 14h00 und 19h00 & 03.04 – 10h00 Théâtre de Thionville  Zwei Jahre lang führte Héloïse Meire Interviews mit Menschen mit Autismus sowie ihren Familien und Freunden. Wie ist deren Wahrnehmung bzw. deren Umgang? In ihrem Stück hören die Schauspieler*innen über Kopfhörern diese Interviews, die sie dann dem Publikum übermitteln. Sie geben das Interview wieder ohne die Emotionen der ursprünglichen Rede zu verraten. Die ungewöhnliche visuelle und klangliche Inszenierung von Is there life on Mars? führt allmählich zu einer anderen Wahrnehmung der Realität und lädt uns ein, über andere Arten des Seins in der Welt nachzudenken. Foto: Hubert Amiel

Etiketten:Festival - Nest - Thionville

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