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Sterben, um zu leben!

In seiner Sinfonie Nr. 2 c-Moll, stellt sich Gustav Mahler Fragen nach Leben, Tod und Auferstehung und prüft seinen eigenen Glauben an Gott.
Die Straßburger Philharmoniker spielen dieses Werk im Rahmen des Straßburger Münster, in einem wahrlich außergewöhnlichem Konzert!

In der Auferstehung kann man eine Form der Dauerhaftigkeit sehen: die Dauerhaftigkeit des Seins, des Diskurses und der Erinnerung. Diese Art, eine Spur für die Ewigkeit zu hinterlassen, bewog Gustav Mahler, in der Sinfonie Nr. 2, die den Beinamen Auferstehungssinfonie trägt, erstmals Gesang einzusetzen. Als Grundlage und Inspirationsquelle für den ergreifenden Schlusssatz seines Chores diente ihm ein Text, der ihn tief beeindruckte: Friedrich Gottlieb Klopstocks Ode Die Auferstehung, die er bei der Trauerfeier für den Pianisten, Komponisten und Dirigenten Hans von Bülow hörte. Das Wiedererwachen, auf das er implizit anspielt, ist das des Glaubens: Der von Zweifeln gequälte Gläubige wendet sich von Gott ab, insbesondere dann, wenn er sich mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sieht. Sein Glaube wird auf die Probe gestellt, aber zuweilen geht dieser umso gefestigter daraus hervor. Der Ausdruck selbst dieses Wiedererwachens lässt das Werk dramatische Gipfel erklimmen. Die Leitung des Konzerts im Straßburger Münster, das den idealen Ort für diese Wiedererweckung bietet, hat Marko Letonja inne. Die Interpretinnen des Abends sind die Sopranistin Sandra Trattnigg  und die Mezzosopranistin Hermine Haselböck. (E.A.)

Das Konzert ist demnächst vollständig auf szenik Live zu sehen

Informationen und Reservierungen bei den Straßburger Philharmonikern: +33 (0) 3 69 06 37 00


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