Culturescapes Tokio

27. September bis 22. November 2014
mehrere Orte in der Schweiz

Big in Japan

Die Basler Culturescapes beschäftigen sich in diesem Jahr mit einer Metropole, die Moderne und Tradition verbindet wie keine zweite: Tokio

Nach dem Balkan, Moskau, Israel und China entführen die Culturescapes in diesem Jahr nach Tokio. Die Destination ist kein Zufall: In diesem Jahr feiern Japan und die Schweiz ihre 150-jährige politische Freundschaft. Ein spannendes Programm ist durch die Auswahl garantiert – ist Tokio doch die Stadt, die Tradition und Moderne mischt wie keine zweite. Zudem ist das gesellschaftliche Umdenken in Japan – ausgelöst durch die Tsunamitragödie und die Atomkatastrophe in Fukushima ein aktuelles Thema des Festivals. Künstler wie Noriyuki Kiguchi oder Toshiki Okada werden sich im Rahmen des Festivals mit dem sozialen System, der wirtschaftlichen Lage und den Gewinnern und Verlierern der japanischen Gesellschaft beschäftigen.

Foto: Samon Kawamura

Weitere Informationen
szeniks Auswahl
Bunraku: Das klassische Puppentheater Japans

27.9, 19:00, Theater Basel 
Zum ersten Mal kommt das klassische Puppentheater Bunraku in die Schweiz. Es gehört zu den kunstvollsten und anspruchvollsten Puppentheatern der Welt: Jede der Figuren benötigt drei Puppenspieler, die offen auf der Bühne zu sehen sind. Anders, als in westlichen Ländern, wo das Puppentheater oftmals nur in einer Form für Kinder eingesetzt wird, zählt Bunraku zu den klassischen Theaterformen Japans.
Ankündigung der Basellandschaftlichen Zeitung 
Die Geschichte des Bunraku (EN)

Sanshi

15.10, 20:30, Bird’s Eye Jazz Club
Das eine erinnert an alpine Heimatmelodien, die andere an fernöstliche Entspannungsmusik. Gemeinsam erschaffen Ueli Derendinger und Balthasar Streiff einen spannenden Kontrast zwischen der traditionellen japanischen Flöte Shakuhachi und dem Alphorn. Zwei Nationalinstrumente, die miteinander kombiniert eine überraschend neue Klangwelt kreieren.
Foto: Balthasar Streiff © Ute Schendel
[Video] Balthasar Streiff and Friends

Mind the Gap! – Tokyo Edition

21.11, 23:00, Kaserne Basel
Hip-Hop lebt von den Texten – nicht jedoch bei Samon Kawamura und den Betty Ford Boys. Die Produzenten haben sich dem Instrumental-Hip-Hop verschrieben und zeigen, dass es für tragfähigen Hip Hop nicht unbedingt Rap braucht. Stattdessen konzentrieren sich der in Tokio aufgewachsene Kawamura und das Berliner Kollektiv auf das Erschaffen von atmosphärischen Beat- und Klangwelten.
Foto: Samon Kawamura
[Video] Betty Ford Boys Papa Was (A Junky), Too

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