{"id":48406,"date":"2022-03-09T11:30:49","date_gmt":"2022-03-09T10:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.szenik.eu\/?p=48406\/"},"modified":"2022-03-09T16:20:56","modified_gmt":"2022-03-09T15:20:56","slug":"festival-common-places-wir-moechten-die-partizipation-als-kunstform-feiern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.szenik.eu\/de\/festival-common-places-wir-moechten-die-partizipation-als-kunstform-feiern-48406","title":{"rendered":"Festival Common Places: &#8222;Wir m\u00f6chten die Partizipation als Kunstform feiern.&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2>Diese Woche findet zum ersten Mal das Festival Common Places statt. Mit Gastspielen, Vortr\u00e4gen, Workshops und Impulsen laden die OrganisatorInnen zu Diskussionen \u00fcber Beteiligungsformen im Theater ein. Im digitalen Format stattfindend soll die Partizipation als Kunstform gefeiert und \u00fcber die Entwicklung partizipativer Ans\u00e4tze in der darstellenden Kunst gesprochen werden. <\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>szenik hat sich vorab mit den Kuratorinnen <strong>Lea Gerschwitz<\/strong>&nbsp;(Matchbox \/ <a href=\"https:\/\/www.matchbox-rhein-neckar.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Kulturb\u00fcro der Metropolregion Rhein-Neckar (opens in a new tab)\">Kulturb\u00fcro der Metropolregion Rhein-Neckar<\/a>),&nbsp;<strong>Beata Anna Schmutz<\/strong> (Mannheimer Stadtensemble \/ <a href=\"https:\/\/www.nationaltheater-mannheim.de\/de\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nationaltheater Mannheim (opens in a new tab)\">Nationaltheater Mannheim<\/a>) und&nbsp;<strong>Lena Mallmann<\/strong>&nbsp;(Volkstheater \/ <a href=\"https:\/\/www.staatstheater.karlsruhe.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Badisches Staatstheater Karlsruhe (opens in a new tab)\">Badisches Staatstheater Karlsruhe<\/a>)&nbsp;\u00fcber das Festivalformat, sein Programm und die Ver\u00e4nderungen partizipativer Kunst im deutschsprachigen Raum unterhalten. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-luminous-vivid-amber-background-color\">\u27a1\ufe0f Das Festival findet <strong>vom 10. bis 12. M\u00e4rz<\/strong> statt. Werfen Sie einen Blick ins Programm und erfreuen Sie sich an diesem reichhaltigen Angebot: <strong><em><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"www.dringeblieben.de (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/dringeblieben.de\/common-places-tage-fur-partizipation-und-theater\/videos\" target=\"_blank\">www.dringeblieben.de<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4><strong>Wie ist die Idee f\u00fcr das Festival entstanden?&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Lena Mallmann<\/strong>: Es ist ungef\u00e4hr ein Jahr her und entstand aus der Verbindung des Volkstheaters Karlsruhe zum Mannheimer Stadtensemble.&nbsp;<br>Es gab in den vergangenen Jahren immer mal wieder sogenannte B\u00fcrgerb\u00fchnenfestivals, die aus der seit 10 Jahren aktiven B\u00fcrgerb\u00fchnenbewegung heraus entstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits war es uns wichtig, diese Plattform f\u00fcr Partizipation und Theater zu nutzen und fortzusetzen; andererseits wollten wir diese \u201eGrenzen\u201c der B\u00fcrgerb\u00fchne verlassen und einen Blick auf die Freie Szene sowie \u00fcber die L\u00e4ndergrenzen hinaus werfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beata Anna Schmutz<\/strong>: Gleich nach den ersten Gespr\u00e4chen haben wir die Partnerliste um zwei Institutionen erweitert: Zum einen um das Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen, das sich in einem anderen Bundesland befindet und kein festes Ensemble hat, und zum anderen um das Matchbox-Projekt der Metropolregion Rhein-Neckar, welches im l\u00e4ndlichen Raum agiert. Aus dieser Kooperation ergibt sich eine sch\u00f6ne Bandbreite an diversen Projekten und unterschiedlich funktionierenden Theatereinrichtungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Festival findet im digitalen Raum statt. Dabei war es uns wichtig, Tagungen zum Thema der Partizipation mit einem regen Festivalgedanken zu verbinden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"656\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2022-03-09-\u00e0-16.16.36-1024x656.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-48415\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2022-03-09-\u00e0-16.16.36-1024x656.png 1024w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2022-03-09-\u00e0-16.16.36-300x192.png 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2022-03-09-\u00e0-16.16.36-768x492.png 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2022-03-09-\u00e0-16.16.36-750x480.png 750w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2022-03-09-\u00e0-16.16.36.png 1073w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Stille Slag (c) Soeren Meisner  <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4><strong>Die Produktionen wurden durch einen OPEN CALL ausgew\u00e4hlt. Warum haben Sie sich daf\u00fcr entschieden?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>L. M.: Es war uns wichtig Projekte einzubinden, die aufgrund der Pandemie nur ein paar Mal spielen konnten oder digital stattfinden mussten. Daher haben wir den Open Call so offen wie m\u00f6glich gehalten und unterschiedliche Bereiche oder Kunstformen zugelassen, die sich vom Thema der \u201eB\u00fcrgerb\u00fchne\u201c vielleicht nicht so angesprochen gef\u00fchlt h\u00e4tten. Andererseits war es auch interessant zu sehen, wer seine\/ihre Arbeit als \u201epartizipative Kunstform\u201c definiert und wie dieser Begriff heutzutage verstanden wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen war uns die Teilhabe und die Beteiligung der SpielerInnen sehr wichtig; zum anderen die \u00e4sthetische Komponente.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lea Gerschwitz<\/strong>: Im Allgemeinen hat uns der digitale Raum erlaubt, den Open Call weit zu streuen und internationale Positionen einzuladen. Gemeinsam mit den Partnern m\u00f6chten wir auf das Thema der Partizipation blicken und uns zu ihrer Entwicklung austauschen. Gerade in den letzten zwei Jahren hat sich da so manches getan.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B. A. S.: Wir haben insgesamt 74 Bewerbungen erhalten, die sich sehr in Form und Genre unterschieden. Darunter waren viele interdisziplin\u00e4re Projekte und weniger \u201eklassische\u201c Inszenierungsarbeiten. So zum Beispiel: Projekte im \u00f6ffentlichen Raum; Arbeiten, die bildende und darstellende Kunst verbinden; digitale Installationen; Reiseformate; Forschungsprojekte;&#8230;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. G.: Wir haben tats\u00e4chlich einen Kriterienkatalog angelegt, nach dem wir die Gastspiele ausgew\u00e4hlt haben. Das war ein sehr wertvoller Prozess, da wir aus unterschiedlichen Arbeitsstrukturen kommen. Zus\u00e4tzlich zu inhaltlichen und \u00e4sthetischen Fragen hat uns die Modellhaftigkeit von Projekten interessiert. Das hei\u00dft: Welche Formate haben Zukunftspotential und k\u00f6nnen von anderen K\u00fcnstlerInnen \/ Institutionen \u00fcbernommen werden?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4><strong>Gibt es Themen, die Sie besonders interessiert haben? Haben Sie eine gewisse Dringlichkeit bei der Behandlung sozialer Fragen gesp\u00fcrt?&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>L. M.: Die Relevanz des Themas war tats\u00e4chlich ein Kriterium. Die Form der partizipativen Arbeit ist ein gutes Mittel, um gesellschaftspolitisch Stellung zu beziehen oder um unsere Gesellschaft zu analysieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die schwierige Zeit der Pandemie haben viele Projekte eine existentiellere F\u00e4rbung bekommen. Das l\u00e4sst sich zum Beispiel an unserer Er\u00f6ffnungsproduktion \u201e<strong><em>Stille Slag<\/em><\/strong>\u201c aus D\u00e4nemark ablesen. In dem St\u00fcck geht es um Gef\u00e4ngnisinsassInnen (ein f\u00fcr sich schon relevantes Thema). Durch die Abgeschiedenheit und Einsamkeit, in der wir nun alle seit geraumen Monaten leben, gewinnt diese Produktion aber an Strahlkraft. Ihre Intensit\u00e4t verdankt es auch ihrer Form: Ein Teil der PerformerInnen wird sich nur bewegen, w\u00e4hrenddessen der andere Teil singen oder sprechen wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B. A. S.: Grunds\u00e4tzlich orientiert sich partizipative Kunst an Menschen und gesellschaftsorientierten Problematiken. Neben diesem thematischen Schwerpunkt war es uns auch wichtig, Partizipation als Kunstform in diesen Festivaltagen zu feiern, denn sie hat \u00e4sthetisch und inhaltlich viel zu bieten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. G.: Wir sind uns der kritischen Blicke auf diese Kunstform bewusst. Daher haben wir an Vortr\u00e4gen gearbeitet, die diese unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen und behandeln. So haben wir zum Beispiel Prof. <strong>Dr. Julius Heineke<\/strong> oder <strong>Claire Bishop<\/strong>, eine Koryph\u00e4e in diesem Feld, eingeladen.&nbsp;Vor zehn Jahren hat sie ihr Buch&nbsp;<em>Artifcial Hells<\/em>, in dem sie&nbsp;&nbsp;wertsch\u00e4tzend und zugleich kritisch auf Partizipation in der Kunst geblickt hat, herausgebracht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Thema des inklusiven Arbeitens findet sich mit den Gastspielen \u201e<em><strong>Besser ist besser<\/strong><\/em>\u201c (Kollektiv&nbsp;<em>i can be your translator<\/em>)&nbsp;und \u201e<em><strong>Shifting Faces<\/strong><\/em>\u201c (<em>Misiconi Dance Company<\/em>)&nbsp;sowie in den angebotenen Vortr\u00e4gen wieder. Es zieht sich durch das ganze Programm: Wir haben versucht \u00fcber K\u00fcnstlergespr\u00e4che hinauszugehen, um bestimmte Themen (z. Bsp. die Arbeitsweisen einer inklusiven Compagnie oder ihre Themenauswahl) zu vertiefen.<\/p>\n\n\n\n<p>L. M.: Im&nbsp;Gegensatz zu den bisherigen B\u00fcrgerb\u00fchnenfestivals haben wir in unserem Open Call nicht ausschlie\u00dflich auf reine&nbsp;\u201eExzellenz\u201c in der Qualit\u00e4t der Produktionen geachtet. Uns war es vor allem&nbsp;wichtig Projekte einzuladen, die \u00fcber ihre Felder hinausblicken. Zum Beispiel hinterfragt \u201e<em><strong>Shifting Faces<\/strong><\/em>\u201c Themen der Norm oder der k\u00f6rperlichen Perfektion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Shifting-Faces_Misiconi-Dance-Company_cSjoerd-Derine-1024x682.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-48417\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Shifting-Faces_Misiconi-Dance-Company_cSjoerd-Derine-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Shifting-Faces_Misiconi-Dance-Company_cSjoerd-Derine-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Shifting-Faces_Misiconi-Dance-Company_cSjoerd-Derine-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Shifting-Faces_Misiconi-Dance-Company_cSjoerd-Derine-750x500.jpeg 750w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Shifting-Faces_Misiconi-Dance-Company_cSjoerd-Derine-1140x760.jpeg 1140w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Shifting-Faces_Misiconi-Dance-Company_cSjoerd-Derine.jpeg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Shifting Faces &#8211; Misiconi Dance Company (c) Sjoerd Derine<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4><strong>Der Austausch soll bei diesem Festival also im Vordergrund stehen.&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>B. A. S.: Die Grenzen des Digitalen sind uns nat\u00fcrlich sehr bewusst. Wir st\u00fctzen uns auf das bekannte Videokonferenz-Format, welches wir mit Livestreams aus dem Studio des Nationaltheater Mannheims und einem Festivalcharakter beleben m\u00f6chten. Wir hoffen sehr, dass diese Gespr\u00e4chsformate wirklich zu einem Austausch f\u00fchren werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. M.: Im Vergleich zu anderen digitalen Formaten haben wir unsere Innovationskraft nicht unbedingt in die technische Umsetzung gesetzt. Wir wollten bewusst keine Plattform mit Avataren, sondern ein Format, welches es den TeilnehmerInnen erlaubt, sich schnell einzuschalten und bequem zuzuh\u00f6ren (und\/oder mitzureden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir hoffen nat\u00fcrlich, die TeilnehmerInnen miteinander und nachhaltig an diesen Festivaltagen vernetzen zu k\u00f6nnen. Die von uns zusammengestellten Podien sind ungew\u00f6hnlich, da wir auch au\u00dferhalb des Theaterrahmens nach Diskussionspartnern gesucht haben. Wir setzen auf die Innovation und die Kombination, die wir in unserem Programm anbieten und die besonders f\u00fcr ein Fachpublikum neu ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. G.: Eines m\u00f6chte ich erg\u00e4nzen: Wir waren sehr \u00fcber die gute Qualit\u00e4t der uns zugesendeten Aufzeichnungen erstaunt. Vor einigen Jahren gab es nichts Schlimmeres als sich Theater im Videoformat anzusehen. Aber die K\u00fcnstlerInnen sind mit den digitalen Mitteln umgegangen und haben sich technisch sowie \u00e4sthetisch weiterentwickelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4><strong>Sie laden Gastspiele aus diversen L\u00e4ndern ein. Welche Ver\u00e4nderungen oder Entwicklungen nehmen Sie im deutschsprachigen Raum wahr, wenn es um Partizipation geht?&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>B. A. S.: Ich stelle fest, dass sich partizipative Projekte immer mehr im \u00f6ffentlichen Raum abspielen und Projekte in ihren Formen \/ Genres mehr diversifizieren. Die Performancekunst sowie dokumentarische Ans\u00e4tze gewinnen immer mehr an Raum. Zudem beobachte ich eine Vielzahl an mehrsprachigen Theaterprojekten, was vor ein paar Jahren noch kaum m\u00f6glich schien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. M.: Ich finde, dass die Besch\u00e4ftigung mit Fragen der Repr\u00e4sentation, vor allem im deutschsprachigen Raum, in den letzten Jahren zugenommen hat. Inspirationen werden daf\u00fcr nat\u00fcrlich in aktuellen Themen oder durch Austauschanl\u00e4sse im Rahmen von Tagungen oder Vortr\u00e4gen gefunden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Arbeit mit Jugendlichen und j\u00fcngeren Menschen beeinflusst sehr unsere Sichtweise auf Themen der Repr\u00e4sentation. Diese haben durch ihre Beziehung oder Nutzung sozialer Netzwerke ein anderes Bewusstsein f\u00fcr ihr Auftreten und ihre Identit\u00e4t. Hier l\u00e4sst sich eine klare Tendenz ablesen: Es geht immer mehr darum, wie man f\u00fcr sich selbst einstehen und im \u00f6ffentlichen Raum die eigene Sichtbarkeit bestimmen kann. Ich glaube, dass wir damit in Zukunft im positiven wie im negativen Sinne umgehen werden m\u00fcssen. Diese Tendenz setzt sich auch jenseits der \u00e4sthetischen und strukturellen Ebenen fort. Deswegen war uns auch der Programmpunkt zu den Beir\u00e4ten so wichtig. Es reicht nicht mehr, dass Theaterpartizipation \u201enur\u201c im k\u00fcnstlerischen Bereich oder in bestimmten Formaten stattfindet. Es geht viel mehr dabei um die Frage der Legitimation von gro\u00dfen Kulturinstitutionen und zum Beispiel um ein gemeinsames Nachdenken \u00fcber Formen demokratischer Mitbestimmung. Diese haben nat\u00fcrlich ihre Grenzen, aber wir w\u00fcrden gerne im Rahmen des Festivals dar\u00fcber sprechen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B. A. S.: \u201eEs geht &#8211; wie immer &#8211; um nicht weniger als die Zukunft des Theaters und die Kritik des Theaters.\u201d&nbsp;So haben wir es im Vorwort unseres Festivalprogrammes ausgedr\u00fcckt.&nbsp;Es scheint als sei die Partizipation endlich als Kunstform anerkannt. Das ist immer noch nicht selbstverst\u00e4ndlich und viele stehen diesem noch kritisch gegen\u00fcber \u2013 gerade im journalistischen Bereich, wo es regelm\u00e4\u00dfig an Besprechungen von partizipativen Produktionen fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die strukturellen Fragen des Theaters als Institution einer Stadt und kulturpolitische Legimitationsfragen in Verbindung mit partizipativer Kunst sind mittlerweile viel deutlicher zu h\u00f6ren. Es scheint, als er\u00f6ffne sich in einem solchen Diskurs eine Chance f\u00fcr Partizipation.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. G.: Wir sind viel in den Gemeinden der Region unterwegs und laden K\u00fcnstlerInnen f\u00fcr Residenzprogramme ein. Daher stellt sich die Frage der Legitimierung f\u00fcr uns weniger, weil wir keine Institution, wie das Nationaltheater Mannheim oder das Volkstheater in Karlsruhe, sind. Dennoch gibt es \u00e4hnliche Fragestellungen: Zu welchem Projekt arbeiten wir mit welcher Person und was sind unsere Bewegungsgr\u00fcnde?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten zwei Jahre waren schwierig, da viele Gemeinden Probleme durch die Pandemie hatten und Kulturf\u00f6rderung kaum m\u00f6glich war. Jedoch scheint mir das Interesse an der Teilhabe partizipativer Kunstprojekte ungebrochen, sei es bei der Themenauswahl oder der Lust zur Beteiligung am kreativen Prozess. Diese Bestrebung zur demokratischen Mitbestimmung sehen wir auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Dies tr\u00e4gt dazu bei, dass partizipative Formen an Anerkennung und Teilnahme gewinnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe das Gef\u00fchl, dass die Verbindung von lokaler und globaler Lebensrealit\u00e4t immer mehr zum Thema wird. Das sehen wir zum Beispiel bei Projekten, die sich mit Fragen zur Landwirtschaft, Migration oder der Umwelt befassen. Diese Verflechtungen sind omnipr\u00e4sent. Ich glaube, dass partizipative Kunst bei der Bew\u00e4ltigung und dem Verst\u00e4ndnis solcher Themen helfen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. M.: &#8230;und die Komplexit\u00e4t solcher Themen ein St\u00fcck weit realit\u00e4tsn\u00e4her abzubilden. Wenn Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen am St\u00fcckentwicklungsprozess teilnehmen, kann eine vielseitigere Komplexit\u00e4t erreicht werden, als dies zum Beispiel mit&nbsp;einem Schauspielensemble der Fall w\u00e4re.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-48419\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-2048x1363.jpg 2048w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-750x499.jpg 750w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/VERSCHW\u00d6RT-EUCH_Janette-Mickan_c-Kira-Hofmann-1140x759.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>VERSCHW\u00d6RT EUCH! &#8211; Janette Mickan (c) Kira Hofmann<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4><strong>Die Finanzierung partizipativer Projekte scheint immer noch schwierig und h\u00e4ngt oft mit kulturpolitischen Fragen zusammen. Haben Sie das Gef\u00fchl, einer politischen Agenda entsprechen zu m\u00fcssen?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>L. M.: Mit unseren Projekten haben wir die M\u00f6glichkeit uns \u00fcber soziale Faktoren finanzieren zu lassen, da wir bestimmte soziale Gruppen zusammenbringen.&nbsp;In Mannheim, Karlsruhe und Ludwigshafen haben wir das Gl\u00fcck eine Grundfinanzierung zu haben. Trotz aller Kritik haben diese B\u00fcrgerb\u00fchnen einen gewissen Wert, da sie ein sicherer Rahmen sind um diese Kunstform weiterzuentwickeln. Daher m\u00fcssen wir uns \u201enur\u201c \u00fcber die freien F\u00f6rderungen etwas hinzufinanzieren, wenn es sich zum Beispiel um die \u00dcbersetzung eines Projektes handelt. DolmetscherInnen f\u00fcr bestimmte Spezialbereiche (z. Bsp. Geb\u00e4rdensprache) oder auch Fremdsprachen sind sehr kostspielig und mit den normalen Produktionsbudgets eines Theaters kaum finanzierbar. Bei partizipativen Projekten werden diese aber ben\u00f6tigt, um auf Augenh\u00f6he mit allen TeilnehmerInnen arbeiten zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B. A. S.: Die Finanzierung partizipativer Projekte ist kompliziert. Einer der ersten Impulsgeber war die Kulturstiftung des Bundes mit dem Fonds \u201e<em>Heimspiel<\/em>\u201c, wo es gezielt um die Verbindung von StadtbewohnerInnen und Theaterh\u00e4usern ging.&nbsp;Wir haben es oft mit einem Netz aus festen Finanzierungen (z. Bsp. auf Bundeslandebene) und Drittmittelfinanzierung zu tun.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. G.: Es ist Fluch und Segen zugleich. Segen, da Partizipation sehr viel in den letzten zehn Jahren gef\u00f6rdert wurde. Gleichzeitig glaube ich, dass die Legitimierung, die man f\u00fcr diese F\u00f6rdergelder erbringen muss, bei partizipativen Projekten h\u00f6her ist. Dies liegt zumeist an den hohen Erwartungen, die KulturpolitikerInnen im Hinblick auf solche Projekte haben: sozialer Impact, gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen, Inklusion, Teilhabe, usw.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Wechselspiel zwischen der Wahrnehmung als Kunstform und der Legitimierung partizipativer Projekte (im sozialen oder kulturellen Bereich) ist ein gro\u00dfer Spagat n\u00f6tig. Das gilt heutzutage nicht nur f\u00fcr die Freie Szene, sondern ebenso f\u00fcr H\u00e4user wie Mannheim oder Karlsruhe. Drittmittelfinanzierung ist mittlerweile \u00fcberall ein Thema geworden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. M.: Wir erhoffen uns, dass unser \u00fcberregionales Festival bei einer solchen Lobby-Arbeit einen Beitrag leisten kann. Es ist wichtig, dass wir uns mit der Kulturpolitik \u00fcber Bed\u00fcrfnisse austauschen, um zum Beispiel gezielte F\u00f6rderprogramme entwerfen zu k\u00f6nnen. Es ist unsere Aufgabe diese Ideen zu generieren, um uns besser vernetzen und austauschen zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4><strong>Wo sehen Sie das Festival in den kommenden Jahren?<\/strong>&nbsp;&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>L. M.: Ich w\u00fcnsche mir, dass das Festival einmal real umgesetzt werden kann, weil es den Vernetzungsgedanken verst\u00e4rken w\u00fcrde. Ich w\u00fcrde gerne weiter an der Frage der \u201eCommon Places\u201c arbeiten: Wo treffen sich Gesellschaften?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>L. G.: Ich w\u00fcrde mich \u00fcber eine internationale Adaption des Festivals freuen. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn Kooperationspartner aus unterschiedlichen L\u00e4ndern zusammenkommen k\u00f6nnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B. A. S.: Ich w\u00fcnsche mir, dass wir ins Gespr\u00e4ch kommen, sei es auf professioneller oder \u00f6ffentlicher Ebene. Dass diese Gespr\u00e4chsanl\u00e4sse f\u00fcr alle gelten und sich jeder zur Teilnahme eingeladen f\u00fchlt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"530\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/MEDEA.chor_PRUNKPLASTE_Still-1024x530.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-48421\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/MEDEA.chor_PRUNKPLASTE_Still-1024x530.png 1024w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/MEDEA.chor_PRUNKPLASTE_Still-300x155.png 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/MEDEA.chor_PRUNKPLASTE_Still-768x398.png 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/MEDEA.chor_PRUNKPLASTE_Still-750x388.png 750w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/MEDEA.chor_PRUNKPLASTE_Still-1140x591.png 1140w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/MEDEA.chor_PRUNKPLASTE_Still.png 1251w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>MEDEA.chor_PRUNK&amp;PLASTE_Still<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button aligncenter\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-very-dark-gray-color has-background has-luminous-vivid-amber-background-color\" href=\"https:\/\/www.szenik.eu\/de\/event\/common-places-tage-fuer-partizipation-und-theater\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weitere Informationen zum Festival<\/a><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche findet zum ersten Mal das Festival Common Places statt. 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