{"id":46214,"date":"2021-12-16T15:01:29","date_gmt":"2021-12-16T14:01:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.szenik.eu\/?p=46214\/"},"modified":"2021-12-17T09:07:13","modified_gmt":"2021-12-17T08:07:13","slug":"orpheus-eurydike-im-theater-freiburg-interview-mit-der-choreografin-erna-omarsdottir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.szenik.eu\/de\/orpheus-eurydike-im-theater-freiburg-interview-mit-der-choreografin-erna-omarsdottir-46214","title":{"rendered":"&#8222;Orpheus + Eurydike&#8220; im Theater Freiburg: Interview mit der Choreografin Erna \u00d3marsd\u00f3ttir"},"content":{"rendered":"\n<h2>Die Isl\u00e4nderin\u00a0Erna \u00d3marsd\u00f3ttir\u00a0gilt als eine der talentiertesten Choreographinnen ihres Landes. Mit &#8222;Orpheus + Eurydike &#8211; Die orphischen Zyklen&#8220; pr\u00e4sentiert sie ab dem 17. Dezember im Theater Freiburg eine neue Produktion. Das St\u00fcck, das sich zwischen Tanz und Borderline-Musical befindet, betrachtet den griechischen Mythos von\u00a0<em>Orpheus und<\/em> <em>Eurydike<\/em>\u00a0in einem sehr zeitgen\u00f6ssischen Licht. Eine Zusammenarbeit zwischen den SchauspielerInnen des Theater Freiburg und der Iceland Dance Company. <\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Wie k\u00f6nnte man Ihre neue Produktion &#8222;Orpheus + Eurydike &#8211; Die orphischen Zyklen&#8220; zusammenfassen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Erna \u00d3marsd\u00f3ttir: Es ist schwierig, das St\u00fcck zusammenzufassen. Die Handlung basiert auf dem Mythos von <em>Orpheus und Eurydike<\/em>, aber es ist eine Neuinterpretation,\u00a0\u00a0die auch andere Geschichten der griechischen Mythologie auffasst, wie die Entf\u00fchrung von Persephone oder die zerst\u00f6rerische Liebesbeziehung zwischen Jason und Medea. Griechische Mythen sind Geschichten, die unz\u00e4hlige Male erz\u00e4hlt wurden; es sind bekannte Geschichten, die ihre Wurzeln in einer Gesellschaft haben, in der die Weltanschauung und ihr Verst\u00e4ndnis sehr unterschiedlich war. <\/p>\n\n\n\n<p>Uns geht es darum, diese Ansichtsweisen zu hinterfragen und sie wie einen Spiegel in Bezug zu unserer heutigen Gesellschaft zu setzen. Um das zu erreichen, sind wir zum Kern dieser Mythen vorgedrungen und haben uns um sie herum gedreht. Wir haben eine Art Kreis um sie herum geschaffen, die orphischen Zyklen. Auch den Tanz haben wir zyklisch bearbeitet, mit Wiederholungen von Gesten. Das ergibt einen sehr k\u00f6rperlichen Tanz, zu dem wir Gesang, Schreie und Atemz\u00fcge hinzuf\u00fcgen, die wie eine Trance oder ein Mantra funktionieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Sie haben gerade den Mythos von Orpheus und Eurydike erw\u00e4hnt, einen der bekanntesten Mythen der griechischen Geschichte. Warum haben Sie sich speziell f\u00fcr diesen entschieden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Idee kam mir eher zuf\u00e4llig. Ich suchte nach einer Geschichte, die jeder kennt; einer Geschichte, auf die sich die Menschen beziehen k\u00f6nnen und die bei jedem unterschiedliche Gef\u00fchle hervorruft. Vor drei Jahren hatte ich am M\u00fcnchner G\u00e4rtnerplatztheater\u00a0<em>Romeo und Julia<\/em>, mit meiner isl\u00e4ndischen Truppe, die zu Prokofjews Musik tanzte, wiederaufgenommen. In dieser neue Produktion wollte ich etwas \u00c4hnliches machen und dachte dabei an einen Freund von mir,\u00a0<strong>J\u00f3hann J\u00f3hannsson<\/strong>, der vor einigen Jahren starb. Er war ein gro\u00dfartiger Komponist und Musiker, der daf\u00fcr bekannt war, dass er die Filmmusik f\u00fcr einige gro\u00dfe Hollywood-Produktionen schrieb [<em>insbesondere f\u00fcr Denis Villeneuves &#8222;Premier Contact&#8220; (Anm. d. Red.)].<\/em>\u00a0Sein letztes Soloalbum trug den Titel\u00a0<em>Orpheus<\/em>, und so kam mir die Idee. Wie bei\u00a0<em>Romeo und Julia<\/em>\u00a0wollte ich die Geschichte nicht einfach neu erz\u00e4hlen \u2013 denn das gab es schon hunderte oder tausende Male -, sondern sie erforschen und dann nutzen, um eine neue Geschichte zu erschaffen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Alte Geschichten neu zu erz\u00e4hlen &#8211; ob von Shakespeare oder aus der griechischen Mythologie &#8211; ist im Theater eine recht g\u00e4ngige Praxis. Wie haben Sie es geschafft, zu etwas Neuem zu gelangen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Der kreative Prozess war ziemlich lang. Am Anfang waren wir zu dritt: ich,&nbsp;<strong>Gabr\u00edela Fri\u00f0riksd\u00f3ttir<\/strong>, die f\u00fcr das B\u00fchnenbild und die Kost\u00fcme zust\u00e4ndig ist, und <strong>Bjarni J\u00f3nsson<\/strong>, Autor. Gemeinsam verfassten wir ein erstes Skript, das f\u00fcr uns wie eine Stra\u00dfenkarte funktionierte. Auf dieser Stra\u00dfenkarte zeichneten wir f\u00fcnf Kreise, wobei es in jedem Kreis eine Hauptgeschichte und viele kleine Geschichten gab, die darum kreisten. Wir spielten auch mit der Idee von Paaren, von Duos, denn in der griechischen Mythologie gibt es viele davon: Orpheus und Eurydike, Jason und Medea, Demeter und Persephone&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es darum, aus diesen vielen kleinen Geschichten etwas Ganzes zu schaffen. Und das war eine gemeinsame \u00dcberlegung, die wir mit den SchauspielerInnen und T\u00e4nzeInnen f\u00fchrten, denn sie sind ein integraler Bestandteil des kreativen Prozesses. Unsere Idee war zwischen diesen Geschichten zirkulieren zu k\u00f6nnen, Abstand zu ihnen zu gewinnen und dann wieder in sie einzutauchen. Denn auch wenn diese Geschichten auf den ersten Blick etwas naiv erscheinen m\u00f6gen, so haben sie in Wirklichkeit viele Facetten und dienen uns als Motor, um weitergehen und weiterdenken zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben auch versucht, verschiedene Atmosph\u00e4ren zu schaffen und Gef\u00fchle zu vermitteln, indem wir verschiedene Werkzeuge eingesetzt haben, wie zum Beispiel den Tanz, den Klang, die Beschaffenheit des Klangs, die Bewegungen. Es ist eine st\u00e4ndige Suche, die eine Art Mix ergibt, den wir gerne als &#8222;Borderline-Musical&#8220; bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Was verstehen Sie unter einem &#8222;Borderline-Musical&#8220;?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das Wort mag etwas verwirrend klingen, aber es ist das, was mein Mann, Valdimar J\u00f3hansson,\u00a0und ich am treffendsten fanden. Wir arbeiten, indem wir viele verschiedene k\u00fcnstlerische Genres miteinander vermischen: Tanz, Worte, Gesang, Schreie. Dennoch ist es weder eine Tanzauff\u00fchrung, noch ein Theaterst\u00fcck, ein Konzert oder eine Oper. Es ist alles auf einmal. Die Menschen schaffen gerne Schubladen mit klaren Grenzen, in die man alles einordnen kann. Nun, wir versuchen, unsere eigene Box mit unseren eigenen Grenzen zu schaffen. Wenn Sie zum Beispiel auf ein Popkonzert gehen, h\u00f6ren Sie die Lieder eines K\u00fcnstlers und zwischen den Liedern gibt es diese kleine Zeitspanne, in der er oder sie vielleicht ein paar Worte sagt; eine kleine Zeitspanne, die ein wenig wie ein Ritual wirkt. Auch dieses Format wollten wir nutzen, obwohl es sich in keine Schublade einordnen l\u00e4sst.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Neben dem Konzertformat sind es auch viele S\u00e4ngerInnen, die Sie inspirieren. In dem St\u00fcck gibt es zahlreiche Anspielungen auf Rock- und Popstars der 70er und 80er Jahre.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich haben wir uns bei der Gestaltung des St\u00fccks sehr stark an den Lieder aus den 70er und 80er Jahren orientiert, da es sich um Titel handelt, die jeder kennt und die eine sehr emotionale Seite haben. Nehmen wir zum Beispiel &#8222;Words&#8220; von F.R. Davis, das ist eine Referenz sowohl f\u00fcr die alte als auch f\u00fcr die neue Generation. Und das Interessante an diesen Klassikern ist die Einfachheit der Sprache: Der Text von Kiss ist ein perfektes Beispiel daf\u00fcr: &#8222;I was made for loving you baby, you were made for loving me&#8220;. Es ist einfach, ein bisschen kitschig, aber wenn man diesen Kitsch mit anderen Elementen des St\u00fccks verbindet, sei es mit den SchauspielerInnen oder den T\u00e4nzerInnen die diese Worte sprechen, singen oder schreien, verleiht es ihnen eine ganz andere Bedeutung. Und das war die Idee: Schichten zu bilden und die Lieder in einem neuen Kontext zu verwenden. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Beispiel bekommt der Anfang des Textes von &#8222;The End of the World&#8220; von Aphrodite&#8217;s Child [&#8222;<em>Come with me to the end of the world, without telling your parents or your friends&#8220;, Anm. d. Red<\/em>.] aus dem Mund von Hades, dem Gott der Unterwelt, der Persephone zwingt, ihm in die Dunkelheit zu folgen, eine ganz andere Bedeutung. Dasselbe gilt f\u00fcr Lieder, die von Einsamkeit handeln, und davon gibt es viele. Wenn man sich Einsamkeit wie eine gro\u00dfe Finsternis vorstellt, l\u00e4sst sich mit diesem Bild auch die Welt des Hades neu erforschen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Apropos Dunkelheit: Das St\u00fcck hat eher einen apokalyptischen Ton. Ist das die Botschaft, die Sie vermitteln m\u00f6chten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Es stimmt, dass das St\u00fcck ziemlich apokalyptisch ist; es ist d\u00fcster, hoffnungslos, sehr einsam, es bringt die H\u00e4sslichkeit der menschlichen Seele zum Vorschein. Man kann das Gef\u00fchl haben, dass die Figuren sich gegenseitig schaden, dass jeder um seine Existenz k\u00e4mpft, um so die Kontrolle zu erlangen und sich Geh\u00f6r zu verschaffen. Doch wir werden gleichzeitig Zeuge von gegenseitiger Hilfe und F\u00fcrsorge. Das haben wir w\u00e4hrend des Entstehungsprozesses gesp\u00fcrt: Auch wenn es Schwierigkeiten gab und wir uns mit dem Ego jedes Einzelnen auseinandersetzen mussten, gab es am Ende viel Zuh\u00f6ren, gegenseitige Hilfe; wir haben zusammen getanzt und gespielt. Und ich pers\u00f6nlich habe diesen Dialog, der sich entwickelt hat, sehr genossen: Er war sehr sch\u00f6n und befreiend, und wirkte fast wie eine innige Umarmung. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass das Publikum dies auch so empfindet&#8230; Dass ein jeder diese Umarmung sp\u00fcrt und in unserer komischen Welt ein bisschen Liebe erh\u00e4lt. Das mag kitschig klingen, aber das bin ich gerne.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Also ist es letztendlich ein eher optimistisches St\u00fcck?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ich denke, dass nicht alles nur schwarz oder wei\u00df betrachtet werden kann; das Leben besteht aus Farbnuancen. Es kann Dunkelheit oder Dummheit geben, die kurz danach oder zuvor etwas Frohsinn erf\u00e4hrt. Es sind diese Kontraste, die interessant sind; sie sind wie verschiedene Schichten des Lebens. Ich beziehe mich auch gerne auf die Idee des Reisens: Es geht nicht darum von A nach B zu kommen, sondern um die Wege, die man nimmt, um irgendwohin zu gelangen. Im St\u00fcck wird die griechische Geschichte von der Suche nach dem Goldenen Vlies erz\u00e4hlt. Aber sobald man das Vlies erhalten hat, bedeutet das nicht, dass man etwas erreicht hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist so, als w\u00fcrde man einen Oscar, einen Golden Globe oder den ersten Platz bei den Olympischen Spielen erhalten. Was z\u00e4hlt, ist, dass Sie hart gek\u00e4mpft haben, um dorthin zu gelangen. Dasselbe Prinzip kann man \u00fcbrigens auch auf die Liebe anwenden. Die Liebe des Lebens zu finden, ist f\u00fcr viele Menschen ein gro\u00dfes Ziel. Aber wenn man diese Liebe einmal gefunden hat, bedeutet das dann, dass man mit der Suche aufh\u00f6ren kann? Es gibt auch das Bild der Muse: Die Muse wurde von &#8211; vorwiegend m\u00e4nnlichen &#8211; K\u00fcnstlern oft als kreatives Objekt benutzt. Sie haben sich vorgestellt, jemanden geliebt oder verloren zu haben, und das hat es ihnen daraufhin erm\u00f6glicht, Lieder zu schreiben oder zu komponieren. Es ist interessant sich vorzustellen, dass sie eine Muse brauchen, um ihre Inspiration zu erhalten. Es ist auch interessant zu sehen, welchen Platz wir solchen Frauen einr\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Taucht das Thema des Feminismus in diesem neuen St\u00fcck auf, so wie es vor drei Jahren in <em>Romeo und Julia<\/em> der Fall war?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ja, nat\u00fcrlich ist es ein feministisches St\u00fcck. Ich denke, die meisten von uns sind sich einig, dass in unserer heutigen kapitalistischen Welt etwas schiefgelaufen ist. Aber vielleicht ist es auch schon vor Tausenden von Jahren in der griechischen Zeit schiefgegangen, denn auch das war eine sehr m\u00e4nnliche Welt, voller Testosteron. Heute sind wir alle ein Teil davon, ich bin da nicht besser als andere. Aber ich m\u00f6chte diesen Fehler aber wieder gutmachen und den Frauen einen besseren Platz in der Welt einr\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>K\u00f6nnten Sie uns&nbsp;ein paar Worte zum Tanz und Ihrer Arbeitsweise sagen? Wie w\u00fcrden Sie diese beschreiben?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Bei der Verwirklichung meiner Arbeiten st\u00fctze ich mich zun\u00e4chst auf einfache, fast abstrakte Ideen, die schon lange zu meinem k\u00fcnstlerischen Vokabular geh\u00f6ren und mit denen ich Geschichten erz\u00e4hlen kann. Ich beginne zum Beispiel mit einer Schaukelbewegung, nicke mit dem Kopf oder schaukele meinen K\u00f6rper hin-und her. Wenn man diese Bewegung immer und immer wieder wiederholt, wird sie sich schlie\u00dflich verwandeln und metamorphosieren. Es ist eine Art unendlicher Entwicklung. Man kann es mit den Wellen des Ozeans vergleichen. Ich denke, wir sollten unserem K\u00f6rper vertrauen; er ist sehr intelligent, denkt selbstst\u00e4ndig und sagt uns, was wir als N\u00e4chstes tun sollen. Alles befindet sich im Unterbewusstsein. Die Bedeutung der Bewegungen oder der Handlungen erschlie\u00dft sich von selbst, ohne dass man sich sagen muss: &#8222;Aber warum drehe ich mich im Kreis?&#8220;. Der Moment, in dem man pl\u00f6tzlich aufh\u00f6rt zu kreisen, ist ebenfalls ein sehr interessanter Moment. Ebenso wie die Bewegungen einer sich bildenden Gruppe oder Konstellation, die entstehen. Es sind all diese Gesten, die die Motoren der Choreografie sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Wie steht es um die Musik ? Folgt sie auch dem Prinzip der zyklischen Wiederholungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ja, und auch hier ist es der K\u00f6rper, der uns f\u00fchrt. Ich benutze oft die Stimme, nicht nur zum Singen, sondern auch als Textur. Ich mag die prim\u00e4ren Kl\u00e4nge, die wir in der Lage sind zu erzeugen; die Kl\u00e4nge, die aus der Tiefe unseres Wesens kommen. Der Schrei zum Beispiel. Ein Schrei ist nicht einfach nur ein Schrei, es gibt viele verschiedene Arten zu schreien, und ich bin in dieser Hinsicht ziemlich w\u00e4hlerisch. <\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren habe ich den Schrei oft verwendet. Es ist eine Technik, an der man arbeiten und die man lernen muss. Man muss seine Stimmb\u00e4nder st\u00e4rken, so wie man seinen K\u00f6rper f\u00fcr den Tanz st\u00e4rkt; es ist eine sehr k\u00f6rperliche Handlung. Ich arbeite auch mit der Atmung, und auch hier findet man die Idee der Wiederholungen und der unendlichen Kreise wieder. In den vergangenen Jahrhunderten hat man die Atmung viel genutzt, um sich zu beruhigen, um sich zu heilen. Das ist die gleiche Idee. Generell wurde die Musik des St\u00fcckes nicht parallel zum Tanz oder den Dialogen geschaffen; sie entspricht einem Ganzen, einer gemeinsamen Reise. Und all diese Teile \u00fcberdecken sich, immer mit dem Gedanken, Schichten zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong>Wie verlief die Arbeit mit den deutschen SchauspielerInnen und den isl\u00e4ndischen T\u00e4nzerInnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Es war sehr sch\u00f6n. Als wir anfingen, gemeinsam zu einfachen \u00dcbungen zu tanzen, entstand eine Art Chemie. Die K\u00fcnstlerInnen verschmolzen miteinander. Es war, als ob es keine Unterschiede zwischen ihnen gegeben h\u00e4tte. Obwohl es Unterschiede gibt! Jeder hat sein Spezialgebiet und seine F\u00e4higkeiten, aber sie haben es geschafft, diese zu verbinden. Es war sehr sch\u00f6n zu sehen, wie da etwas auf der B\u00fchne entstand. Sie haben sich umeinander gek\u00fcmmert, Erfahrungen miteinander geteilt. Jeder hat vom anderen gelernt, die T\u00e4nzerInnen von den SchauspielerInnen und umgekehrt. Es war nicht immer einfach, denn es kann schwierig sein, diese beiden Kunstformen zu verbinden. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei den SchauspielerInnen haben wir viel mit dem Konzept des Loslassens gearbeitet, da sie viel mit Kopf und nicht mit K\u00f6rper agieren. Wir wollten dem auch nicht v\u00f6llig entsagen, aber wir haben uns mehr K\u00f6rpersprache gew\u00fcnscht. Was mich betrifft, war es sehr bereichernd, da mir oft Fragen gestellt wurden, und es ist gut, in Frage gestellt zu werden, um sich selbst zu zwingen verst\u00e4ndlicher zu sein. Wenn ich eine Produktion leite, bin ich nicht im Saal und schaue mir das Ganze von au\u00dfen an, sondern ich komme auf die B\u00fchne und bin selbst im Chaos, um den Motor von innen heraus in Bewegung zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button aligncenter\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-very-dark-gray-color has-background has-luminous-vivid-amber-background-color\" href=\"https:\/\/theater.freiburg.de\/de_DE\/spielplan\/orpheus-eurydike.16985730\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Informationen zu den Vorstellungen von Orpheus + Eurydike im Theater Freiburg<\/a><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Interview: Tatiana Geiselmann<br>Am 13. Dezember 2021, Visiokonferenz<br>Foto: Thomas Kunz<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Isl\u00e4nderin\u00a0Erna \u00d3marsd\u00f3ttir\u00a0gilt als eine der talentiertesten Choreographinnen ihres Landes. Mit &#8222;Orpheus + Eurydike &#8211; Die orphischen Zyklen&#8220; pr\u00e4sentiert sie ab dem 17. Dezember im Theater Freiburg eine neue Produktion. Das St\u00fcck, das sich zwischen Tanz und Borderline-Musical befindet, betrachtet den griechischen Mythos von\u00a0Orpheus und Eurydike\u00a0in einem sehr zeitgen\u00f6ssischen Licht. 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