{"id":44944,"date":"2021-11-18T16:19:33","date_gmt":"2021-11-18T15:19:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.szenik.eu\/?p=44944\/"},"modified":"2021-11-18T17:10:02","modified_gmt":"2021-11-18T16:10:02","slug":"mohammad-al-attar-zu-damaskus-2045-die-lage-syriens-ist-ein-spiegel-der-duesteren-realitaet-wie-wir-sie-weltweit-erleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.szenik.eu\/de\/mohammad-al-attar-zu-damaskus-2045-die-lage-syriens-ist-ein-spiegel-der-duesteren-realitaet-wie-wir-sie-weltweit-erleben-44944","title":{"rendered":"Mohammad Al Attar zu &#8222;Damaskus 2045&#8220;: &#8222;Die Lage Syriens ist wie ein Spiegel der d\u00fcsteren Realit\u00e4t, wie wir sie weltweit erleben.&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2>In ihrem im Teatr Powszechny in Warschau uraufgef\u00fchrten St\u00fcck DAMASKUS 2045 befragen die syrischen Theatermacher Mohammad Al Attar und Omar Abusaada die Mechanismen des Vergessens, das Schreiben von Kriegs-Geschichte und die Narrative der Sieger und Besiegten.&nbsp;Szenik hat sich mit dem Autoren kurz vor der Premiere (19.11.2021) im Theater Freiburg \u00fcber die Entwicklung des St\u00fccks und seine Aktualit\u00e4t unterhalten. <\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Damaskus 2045\u201c wirft unz\u00e4hlige Fragen auf, die aktueller kaum sein k\u00f6nnten. Wie wird Geschichte erz\u00e4hlt? Wer erz\u00e4hlt sie und wie kann eine \u201eoffizielle\u201c Version soviel Unausgesprochenes beinhalten? Wir leben in einer Zeit, in der Zeitzeugen entscheidender historischer Augenblicke oder gro\u00dfer Kriege versterben. In einem solchen Kontext stellt sich nat\u00fcrlich die Frage der Weitergabe der Fakten, des Erlebten.&nbsp;Was hat Sie dazu bewegt, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen? Wie sind Sie beim Schreiben dieses St\u00fcckes vorgegangen?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Mohammad Al Attar <\/em>: Seit ein paar Jahren besch\u00e4ftige ich mich nun mit der Frage, wie wir Geschichte schreiben und erz\u00e4hlen, vor allem in Kriegszeiten. Wer hat das Recht auf die Aneignung des Narrativen in Zeiten eines Aufruhrs, einer Krise oder eines Krieges (oder wenn diese vorbei sind)? Nat\u00fcrlich stellen sich mir diese dringenden Fragen aufgrund der Lage in Syrien. Es gab bereits Anzeichen f\u00fcr das systematische \u201eVergessen\u201c oder \u201eAusl\u00f6schen\u201c unseres Aufruhrs oder unserer Revolution, so wie wir sie nennen, bei manchen Parteien. So entstand in mir die Dringlichkeit, mich diesem Thema zu widmen und dar\u00fcber zu schreiben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig unterhielt ich einen Kontakt zum Warschauer&nbsp;Teatr Powszechny, das an einer Kooperation mit Omar und mir interessiert war. Es ist ein wirklich interessantes und progressives Theaterhaus. Was die polnische Politik anbelangt war ich zu dem Zeitpunkt noch etwas ignorant. Ich lese nat\u00fcrlich viel dar\u00fcber und halte mich im Allgemeinen auf dem Laufenden. So war mir der Aufstieg der nationalistischen Rechten in diesem Land durchaus bekannt. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit informierte ich mich aber immer mehr dar\u00fcber. Gleichzeitig wollte ich nicht \u00fcber die polnische Lage schreiben, da es mir an Legitimit\u00e4t, mich zu diesem Thema zu \u00e4u\u00dfern, fehlt. So manche Personen reisen und leben ein paar Wochen oder Monate in einem Land, schreiben ein Buch und nennen sich daraufhin \u201eExperten\u201c, ohne jedoch die Geschichte, die Sprache oder den Kontext genau zu kennen. Diesen Fehler wollte ich nicht machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie einen Zusammenhang herstellen zwischen dem, was Omar und ich erlebten, und einem polnischen, wenn nicht sogar internationalem Publikum? Je mehr ich Museen besuchte und mit polnischen Sch\u00fclerInnen, PolitikerInnen, K\u00fcnstlerInnen und HistorikerInnen sprach, umso deutlicher wurde mir die Universalit\u00e4t des Themas: Wer schreibt Geschichte und wie eignen sich Amts-oder Befehlsgewalten ihrer an? Und wie wird aus ihrer Version die \u201eoffizielle\u201c Geschichtsschreibung? Diese Frage in einem aktuellen Kontext zu stellen, sei es in Bezug auf Syrien oder Polen, fand ich eine sehr interessante Verbindung (auch wenn die Dringlichkeit zwischen den beiden L\u00e4ndern vielleicht differenziert betrachtet werden kann).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Schreibens entstand ebenso die Frage nach der Rolle von Monumenten und Museen. Sie befinden sich oft in den H\u00e4nden der Amts-und Befehlsgewalten, und geben deren \u201eoffizielle\u201c oder einzige Geschichte wieder.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:58px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1002\" height=\"661\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-15.57.06.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-44947\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-15.57.06.png 1002w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-15.57.06-300x198.png 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-15.57.06-768x507.png 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-15.57.06-750x495.png 750w\" sizes=\"(max-width: 1002px) 100vw, 1002px\" \/><figcaption><em>Damaskus 2045<\/em> I Theater Freiburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:32px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Sie scheinen aus einer Dringlichkeit heraus zu schreiben. Es erscheint mir schwierig \u00fcber eine Thematik oder eine Situation zu schreiben, deren Ausgang unbekannt ist. Wie gehen Sie damit um?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>In einer solchen Dringlichkeit zu schreiben ist schwer und gleichzeitig auch riskant. Niemand wei\u00df, wie aktuelle Situationen und Geschichten ausgehen. In solchen F\u00e4llen kann es passieren, dass die eigenen Reaktionen oder Gedankenschl\u00fcsse zu prompt sind. Die Notwendigkeit liegt aber nicht in der Dringlichkeit des Schreibens, sondern im Verhandeln der Fragen, die sich mir stellen. Omar und ich m\u00fcssen in dieser Dringlichkeit arbeiten; es muss etwas Relevantes oder Wichtiges sein, das wir bis ins Mark sp\u00fcren. Auch wenn wir wissen, dass die Lage in Syrien ungewiss ist, gehen wir dieses Risiko ein. Es ist unser Weg, unsere Zeit zu besprechen. Es ist auch unsere einzige Weise. Wir sind keine Journalisten oder Anw\u00e4lte \u2013 Theater ist unser Werkzeug um \u00fcber wichtige ethische, politische, philosophische Themen zu besprechen, und dies \u00fcber ein syrisches Publikum hinaus. Wir glauben stark daran, dass die syrische Lage wie ein Spiegel der d\u00fcsteren Realit\u00e4t, wie wir sie weltweit erleben, ist. Sei es in Fragen der Politik, sozialer Gerechtigkeit oder der Klimakrise.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"998\" height=\"662\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.06.27.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-44949\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.06.27.png 998w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.06.27-300x199.png 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.06.27-768x509.png 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.06.27-750x497.png 750w\" sizes=\"(max-width: 998px) 100vw, 998px\" \/><figcaption><em>Damaskus 2045<\/em> I Theater Freiburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:36px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>In Ihrem letzten St\u00fcck \u201eW\u00e4hrend ich wartete\u201c beschrieben Sie einen Mann, der im Koma liegt und w\u00e4hrenddessen die Ver\u00e4nderungen in seinem Umfeld betrachtet. In \u201eDamaskus 2045\u201c behandeln Sie, u. a., Tr\u00e4ume, Albtr\u00e4ume. Was interessiert Sie an der Reaktion unseres K\u00f6rpers oder unseres Unterbewusstseins auf die Realit\u00e4t?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das ist eine gute Frage. Ich glaube, es gibt Dinge, die wir bewusst oder mittels unseres K\u00f6rpers ausdr\u00fccken k\u00f6nnen. Doch es gibt vieles, das wir, vor allem in Krisenzeiten und bei erlebten Traumata, nur unterbewusst ausdr\u00fccken k\u00f6nnen. Tr\u00e4ume, Albtr\u00e4ume, Unausgesprochenes \u2013 sie sagen sehr viel \u00fcber unsere Lebenskonditionen aus. Menschen, die wie die syrische Bev\u00f6lkerung seit Jahren, so viel Angst und Terror erlebt haben&#8230; Die Revolution, der B\u00fcrgerkrieg; diese vielen Trag\u00f6dien hinterlassen ihre Spuren und leben in unserem Unterbewusstsein weiter. All dies Unausgesprochene und Erlebte sagt viel dar\u00fcber aus, wer wir sind, wie wir leben und wie wir \u00fcberleben k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:49px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1000\" height=\"663\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.09.10.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-44953\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.09.10.png 1000w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.09.10-300x199.png 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.09.10-768x509.png 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.09.10-750x497.png 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption><em>Damaskus 2045<\/em> I Theater Freiburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:38px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Das St\u00fcck verhandelt ebenfalls die Frage der digitalen Technik und deren Bedeutung, die wir ihr geben, sei es in der Archivierung wichtiger Dokumente oder in der \u201eBeziehung\u201c zu virtuellen Assistenten. Diese Kontrolle oder beinahe Macht der digitalen Komponente \u2013 haben Sie davor Angst?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ich habe Angst davor, weil solche oder \u00e4hnliche Geschehnisse tats\u00e4chlich bereits passieren. Technologie ist nicht schlecht; es ist die Art und Weise, wie wir sie benutzen, die wir beachten m\u00fcssen. Ich misstraue dem Digitalen, der k\u00fcnstlicher Intelligenz und unserer Abh\u00e4ngigkeit davon.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Theaterst\u00fcck spielt dieser Aspekt aber nur eine sekund\u00e4re Rolle. Im St\u00fcck gibt es zwei virtuelle Assistentinnen. Eine unterh\u00e4lt eine sehr menschliche Freundschaft zu einer Person, was mir ebenso sehr Angst macht. Menschen verlassen immer mehr den sozialen Raum und suchen im virtuellen Bereich nach Beziehungen, Verbindungen. Die andere Assistentin ist Teil der Amts-und Befehlsgewalt; sie ist Teil des Systems. An ihrer Funktion l\u00e4sst sich der Kontroll-oder \u00dcberwachungsaspekt gut erkennen. Es ist erschreckend, wenn man dar\u00fcber nachdenkt, wie autorit\u00e4re Regime heutzutage sophistische Technologien als Gewaltmittel einsetzen, um ihre Bev\u00f6lkerung einzusch\u00fcchtern oder zu kontrollieren. Zum Beispiel Chinas Bewertungssystem, das dar\u00fcber entscheidet, ob man ein \u201eguter\u201c oder \u201eschlechter\u201c B\u00fcrger ist. Das macht mir sehr Angst. Gleichzeitig kann ich nur hoffen, dass wir uns allen dessen bewusst und gemeinsam dagegen vorgehen werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1003\" height=\"664\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.05.33.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-44951\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.05.33.png 1003w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.05.33-300x199.png 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.05.33-768x508.png 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.05.33-750x497.png 750w\" sizes=\"(max-width: 1003px) 100vw, 1003px\" \/><figcaption><em>Damaskus 2045<\/em> I Theater Freiburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:39px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>In \u201eDamaskus 2045\u201c manipuliert die Regierung menschliche Erinnerungen und m\u00f6chte somit eigene kriminelle Taten auszul\u00f6schen. Es wird gesagt, dass andere L\u00e4nder an diesem \u201eExperiment\u201c sehr interessiert seien. In Bezug auf Syrien: Ist dies tats\u00e4chlich eine Angst von Ihnen?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das ist es tats\u00e4chlich, denn es passiert jetzt, in diesem Moment. Ich wei\u00df nicht, wie die Situation im Jahr 2045 sein wird, aber ich wei\u00df gewiss, dass solche Machenschaften und Handlungen bereits geschehen sind. Nat\u00fcrlich ist Syriens tats\u00e4chliche Geschichte anders. Es begann mit einem friedlichen Aufstand gegen eine der brutalsten Assad-Dynastien. Doch vor allem junge Generationen, die immer noch in Syrien leben, unterstehen der narrativen Version und der moralischen Kontrolle eines in vielen Teilen des Landes noch vorherrschenden Regimes sowie seiner russischen oder iranischen Hinterm\u00e4nner. Diese jungen Menschen k\u00f6nnen nur \u00fcber die Schule richtig informiert werden \u2013 doch dies ist aktuell kaum m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gebe Ihnen ein konkretes Beispiel: Meine Schwester hat kleine Kinder und sie erkl\u00e4rte mir, dass sie ihnen nicht die Wahrheit \u00fcber die aktuelle Lage Syriens sagen kann. Sie waren noch sehr klein, als der Krieg begann und sie haben daher keine Erinnerung daran. Dies ist eine klassische Geschichte, die jedes Land betrifft, das von einem autorit\u00e4ren Regime gef\u00fchrt wird. Man kann seine Kinder nicht informieren, weil man Angst um und f\u00fcr sie hat. Dies ist eine erschreckende Tatsache, die, noch einmal, wirklich geschieht. Die Rolle des russischen Regimes bei der Durchsetzung eines bestimmten Narrativs \u00fcber den Kampf in Syrien, die Art von Narrativ, die nat\u00fcrlich den Diskurs des syrischen Regimes unterst\u00fctzt, ist ein Beispiel daf\u00fcr. Leider ist der Rest der Welt nicht besser. Es scheint, als w\u00e4re es ihnen egal. Es scheint, als seien nur zwei Themen f\u00fcr die L\u00e4nder, die im internationalen Kontext als Hauptakteure im Syrienkonflikt definiert werden k\u00f6nnen, wichtig: Stabilit\u00e4t und Migration. Basierend darauf ist es erschreckend, wie internationale Akteure mit einem Regime verhandeln, das f\u00fcr unz\u00e4hlige Massaker und Verletzungen der Menschenrechte verantwortlich ist. Experten haben zahlreiche Aufzeichnungen und Zahlen \u00fcber die Gewalttaten und Opfer des Regimes. Diese Furcht, die ich sp\u00fcre, basiert auf Fakten, nicht auf meiner Imagination.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1003\" height=\"663\" src=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.10.48.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-44955\" srcset=\"https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.10.48.png 1003w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.10.48-300x198.png 300w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.10.48-768x508.png 768w, https:\/\/www.szenik.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Capture-d\u2019\u00e9cran-2021-11-18-\u00e0-16.10.48-750x496.png 750w\" sizes=\"(max-width: 1003px) 100vw, 1003px\" \/><figcaption><em>Damaskus 2045<\/em> I Theater Freiburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:38px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>W\u00fcrden Sie sich und Omar Abussada als \u201eGeschichtsschreiber\u201c bezeichnen?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Nein. Diese Last kann ich nicht auf meinen Schultern tragen. Wir sind Theaterschaffende; wir lieben es Theater zu machen, weil wir dort experimentieren k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich ist Theater politisch und dies ist ein Aspekt, den wir auch in unseren Produktionen bearbeiten. Bereits w\u00e4hrend meines Studiums in Damaskus, als mein Wissen \u00fcber Theater noch sehr gering war, verstand ich seine politische Kraft und die M\u00f6glichkeit in einem Saal eine Debatte zu entfachen. Als Theaterschaffende glauben wir aber gleichzeitig an die Freude Kunst zu schaffen. Ich liebe das Theater, das Proben und das Erz\u00e4hlen von Geschichten. Dieser Entstehungsprozess, wenn sich unterschiedliche Menschen zusammenfinden und zusammen schaffen, ist die Essenz unserer Arbeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-very-light-gray-background-color\"><strong><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Zum Autor (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/theater.freiburg.de\/de_DE\/ensemble\/mohammad-al-attar.262641\" target=\"_blank\">Zum Autor<\/a><\/strong><br><br><strong>Mohammad Al Attar<\/strong> ist ein syrischer Dramatiker und Dramaturg. Er gilt als wichtiger Chronist des vom Krieg zerrissenen Syriens.\u00a0<br>Er studierte Englische Literatur an der Universit\u00e4t Damaskus und Theaterwissenschaften am Higher Institute for Dramatic Arts in Damaskus. An der Goldsmiths University of London schloss er sein Masterstudium in Applied Drama ab. Seine St\u00fccke wurden in vielen Sprachen an verschiedenen Theatern und Veranstaltungsorten auf der ganzen Welt aufgef\u00fchrt, darunter: Festival d&#8217;Avignon, Festival d&#8217;Automne in Paris, an der Volksb\u00fchne Berlin, im Lincoln Center New York, am Royal Court Theater in London und am HKW Berlin.\u00a0<br><br>Al Attar hat f\u00fcr zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen geschrieben, mit einem besonderen Fokus auf die syrische Revolution seit 2011. Derzeit ist er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button aligncenter\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-very-dark-gray-color has-background has-luminous-vivid-amber-background-color\" href=\"https:\/\/www.szenik.eu\/de\/event\/damaskus-2045\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weitere Informationen zum St\u00fcck und den Vorstellungen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Interview: j. lippmann<br>Am 15. November 2021 I Visiokonferenz<br>Theater Freiburg<br>Aus dem Englischen ins Deutsche \u00fcbersetzt.<br>Fotos Damaskus 2045: Laura Nickel<br>Foto Mohammad Al Attar: Giorgia Fanelli<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ihrem im Teatr Powszechny in Warschau uraufgef\u00fchrten St\u00fcck DAMASKUS 2045 befragen die syrischen Theatermacher Mohammad Al Attar und Omar Abusaada die Mechanismen des Vergessens, das Schreiben von Kriegs-Geschichte und die Narrative der Sieger und Besiegten.&nbsp;Szenik hat sich mit dem Autoren kurz vor der Premiere (19.11.2021) im Theater Freiburg \u00fcber die Entwicklung des St\u00fccks und 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