{"id":37526,"date":"2021-02-09T09:00:43","date_gmt":"2021-02-09T08:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.szenik.eu\/?p=37526\/"},"modified":"2021-02-09T16:44:16","modified_gmt":"2021-02-09T15:44:16","slug":"das-buendnis-fuer-eine-gerechte-kunst-und-kulturarbeit-baden-wuerttemberg-fordert-eine-radikale-veraenderung-seiner-verhaeltnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.szenik.eu\/de\/das-buendnis-fuer-eine-gerechte-kunst-und-kulturarbeit-baden-wuerttemberg-fordert-eine-radikale-veraenderung-seiner-verhaeltnisse-37526","title":{"rendered":"Das B\u00fcndnis f\u00fcr eine gerechte Kunst\u2013 und Kulturarbeit, Baden\u2013W\u00fcrttemberg fordert eine radikale Ver\u00e4nderung der Verh\u00e4ltnisse im Kulturbereich."},"content":{"rendered":"\n<h2>Das im Juni 2020 gegr\u00fcndete B\u00fcndnis f\u00fcr gerechte, diverse und inklusive Verh\u00e4ltnisse im Kunst- und Kulturbetrieb  hat gestern seine erste Stellungnahme ver\u00f6ffentlicht. Zahlreiche Kunst-und Kulturschaffende fordern eine radikale Ver\u00e4nderung der Kulturpolitik und ein Ende des &#8222;Prinzip des St\u00e4rkeren&#8220;.<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Statement vom 20.1.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">&#8222;Wir, Akteur:innen und Institutionen im Bereich der K\u00fcnste, die in Baden- W\u00fcrttemberg angesiedelt sind, haben uns am 12. Juni 2020 zu einem offenen, unabh\u00e4ngigen und disziplin\u00fcbergreifenden B\u00fcndnis f\u00fcr gerechte, diverse und inklusive Verh\u00e4ltnisse im Kunst- und Kulturbetrieb zusammengeschlossen: ein B\u00fcndnis, das auf regionaler, bundesweiter und transnationaler Ebene aktiv werden m\u00f6chte, um einen systemischen Wandel herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Was uns bewegt, sind die Sorge um die Zukunft der K\u00fcnste sowie die \u00dcberzeugung, dass diese nur dann unabh\u00e4ngig bleiben, wenn sich die Strukturen und Bedingungen des Kunst- und Kulturbetriebs sowie f\u00fcr Kunst- und Kulturarbeiter:innen radikal ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SARS-CoV-2-Pandemie hat die prek\u00e4ren und ungleichen Verh\u00e4ltnisse innerhalb des Kunst- und Kulturbetriebs erneut aufgezeigt und damit in aller Deutlichkeit seine Zerbrechlichkeit offenbart. Es handelt sich um einen Betrieb, der auf der (Selbst-)Ausbeutung einer Mehrzahl der hier Arbeitenden, das hei\u00dft sowohl der freischaffenden Kunst- und Kulturarbeiter:innen als auch der an Institutionen Besch\u00e4ftigten, basiert. Gleichzeitig entscheiden in diesem Betrieb immer noch soziale und ethnische Herkunft, Hautfarbe, Alter, Geschlecht, funktionale F\u00e4higkeiten oder die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr Sorgearbeit \u00fcber Zug\u00e4nge und Ausschl\u00fcsse. Die derzeitigen Verh\u00e4ltnisse erlauben es den meisten Betroffenen hier nicht, R\u00fccklagen oder andere Absiche- rungen aufzubauen und begrenzen die Handlungsspielr\u00e4ume insbesondere von benachteiligten Personen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6ffentlich gef\u00f6rderte Kunst- und Kulturinstitutionen werden seit den 1980er-Jahren, das hei\u00dft seit dem Beginn des Neoliberalismus, auf politischen Druck systematisch nach \u00f6konomischen Kriterien ausgerichtet und dem Modell privatwirtschaftlicher Unternehmen angepasst. Das Resultat war und ist ein massiver Abbau unbefristeter Stellen, die Kommerzialisierung weiter Teile ihrer Aufgabenbereiche sowie die Fokussierung auf Quantit\u00e4t, insbesondere auf Besucher:innenzahlen. Diese produkt- und produktions- orientierte Logik hat sich nicht erst im Stresstest der Corona-Pandemie als v\u00f6llig unbrauchbar erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich arbeiten viele unabh\u00e4ngige Vereine und Organisationen jenseits einer institutionellen F\u00f6rderung, das hei\u00dft auf der Basis von Ehrenamt und ungesicherten Projektmitteln, ohne langfristige Perspektiven.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkurrenz, Aufmerksamkeit und das Prinzip des St\u00e4rkeren gelten auch im Kunst- und Kulturbetrieb oft als alleiniger Schl\u00fcssel zum \u201eErfolg\u201d. F\u00fcr die meisten K\u00fcnstler:innen schwindet, neben sicheren Eink\u00fcnften, derweil seit Jahrzehnten bezahlbarer Raum f\u00fcr Ateliers, Lager oder Proben. Dies und andere Ungleichgewichte f\u00fchren zu einem fragw\u00fcrdigen Wettbewerb um Ressourcen, der auf meist intransparenten Zug\u00e4ngen beruht. Die Ersten, die hierbei auf der Strecke bleiben, sind unterschiedlich benachteiligte Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem aktuellen, aufgrund der genannten Strukturen sowie der pandemischen Krise drohenden Szenario der Verst\u00e4rkung von Ausschl\u00fcssen und Hierarchisierung (\u201eMarktbereinigung\u201c) gilt es dringend entgegenzuwirken. Dabei ist darauf zu achten, dass \u201eHochkultur\u201d und Soziokultur, gro\u00dfe B\u00fchnen und freie Theater, Museen und Produzent:innengalerien, Institutionen und K\u00fcnstler:innen, internationale und lokale K\u00fcnstler:innen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Kulturlandschaft muss vielf\u00e4ltig und wider- spr\u00fcchlich bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zahlreichen Hilfs- und Notprogramme, wie sie derzeit insbesondere in Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr Arbeiter:innen und Institutionen im Bereich der K\u00fcnste aufgelegt wurden und werden, waren und sind ein ermutigendes Zeichen, dass die Politik Bedeutung, Belange und N\u00f6te der K\u00fcnste wahrnimmt und machen Hoffnung auf ein solidarisches Miteinander auch nach \u00dcberwindung der aktuellen Krise.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings hat uns die Schlie\u00dfung s\u00e4mtlicher Kunst- und Kulturinstitutionen unabh\u00e4ngig von ihren bestehenden Sicherheitsma\u00dfnahmen im sogenannten Lockdown light schmerzlich gezeigt, dass die gesellschaftliche Bedeutung der K\u00fcnste von Teilen der Politik nach wie vor nicht erkannt wird und die K\u00fcnste daher nicht nur in Krisenzeiten hinter wirtschaftlichen Interessen zur\u00fcckstehen. Es ist h\u00f6chst problematisch und von uns nicht zu verstehen, dass ihnen \u00fcberdies mit dem zweiten Lockdown jegliche Bildungsarbeit abgesprochen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Uns treibt die Sorge um, dass auf die vielen Hilfspakete eine Haushaltssanierung folgt, die die K\u00fcnste mit aller H\u00e4rte trifft. Dies w\u00fcrde bedeuten, dass wir noch hinter die geltenden unzureichenden F\u00f6rderpolitiken zur\u00fcckfielen. Dabei braucht es neue Ans\u00e4tze und Strukturen, die \u00fcber die aktuelle Krise hinaus greifen und die Unabh\u00e4ngigkeit der K\u00fcnste sowie ihre emanzipatori- schen Potentiale langfristig sichern.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den zwingend erforderlichen Wandel im Kunst- und Kulturbetrieb m\u00fcssen die bestehenden F\u00f6rderpolitiken und Arbeitspraktiken grundlegend hinterfragt und unter Beteiligung von Akteur:innen aus den K\u00fcnsten, der Politik und Verwaltung neu aufgestellt werden. Es m\u00fcssen finanzielle Grundlagen f\u00fcr transparente und gerechte, diverse und inklusive (Arbeits-) Verh\u00e4ltnisse geschaffen werden, statt weiterhin auf die (Selbst-)Ausbeutung von Kunst- und Kulturarbeiter:innen und die strukturellen Defizite \u00f6ffentlicher Institutionen zu setzen. Das hei\u00dft, wir brauchen F\u00f6rdermodelle, die auf Dauer eine radikale Gleichberechtigung von Institutionen und K\u00fcnstler:innen \u2013 zum Beispiel in ihrer Rolle als Antragstellende \u2013 gew\u00e4hrleisten und die eine angemessene und verbindliche Bezahlung f\u00fcr alle im Kunst- und Kultur- betrieb T\u00e4tigen erlauben: f\u00fcr K\u00fcnstler:innen ebenso wie f\u00fcr freiberufliche oder angestellte Kurator:innen, Dramaturg:innen, Kulturproduzent:innen, Vermittler:innen, Grafiker:innen, technische Teams, Masken-, B\u00fchnen- und Kost\u00fcmbildner:innen, Restaurator:innen, Assistent:innen, Praktikant:innen, Autor:innen, \u00dcbersetzer:innen, Kassen-, Sicherheits- und Reinigungspersonal, Journalist:innen und viele mehr. Unter den gegebenen F\u00f6rderbedingungen ist dies unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Summe, die Bund, L\u00e4nder und Kommunen in Deutschland j\u00e4hrlich f\u00fcr Kultur aufwenden, betr\u00e4gt mit 11,4 Milliarden Euro lediglich 1,77 % des Gesamthaushalts und 0,35 % des BIP 2. Sie ist somit \u00e4u\u00dferst gering. Im europ\u00e4ischen Vergleich liegt Deutschland gemeinsam mit Frankreich, der Slowakei, Rum\u00e4nien und Finnland auf Platz 15, was den Anteil der Kulturausgaben am \u00f6ffentlichen Gesamthaushalt betrifft 3. Im Bundesl\u00e4ndervergleich befindet sich Baden-W\u00fcrttemberg bei den Kulturausgaben (L\u00e4nder und Gemeinden) je Einwohner:innen mit 114,64 Euro knapp unter dem Durchschnitt und weit hinter Sachsen (212,95 Euro) auf Platz 8 4 (alle Zahlen: Stand 2017).<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erhebliche Steigerung der \u00f6ffentlichen Mittel f\u00fcr Kunst und Kultur ist, wie die genannten Zahlen belegen, in Deutschland allgemein und in Baden-W\u00fcrttemberg im Besonderen zwingend erforderlich. Dar\u00fcber hinaus bedarf es dringend einer transparenten und partizipativen Diskussion zwischen allen Beteiligten \u00fcber die bestehenden Verteilungsschl\u00fcssel, und die Kulturf\u00f6rderung muss endlich zu einer staatlichen Pflichtaufgabe erkl\u00e4rt werden. Nur so l\u00e4sst sich den prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen im Kultur- bereich, in dem ca. 1,3 Millionen Menschen besch\u00e4ftigt sind \u2013 davon knapp 40 % als Freiberufler:innen (Stand 2017) 5 \u2013 verbindlich und nachhaltig entgegenwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten \u2013 in Erweiterung bestehender Foren \u2013 als kompetente, kritisch beratende Ansprechpartner:innen an der Seite von kommunalen, f\u00f6deralen und nationalen Beh\u00f6rden L\u00f6sungsans\u00e4tze mitgestalten, Forderungen und Anregungen in Haushaltsverhandlungen einbringen und an die Politik herantreten. Nur gemeinsam k\u00f6nnen wir die systemischen Fehler, die sich \u00fcber Jahrzehnte hinweg in Kulturpolitik und Kulturf\u00f6rderung verstetigt haben, treffend analysieren, abbauen und alternative Strukturen etablieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Anliegen, die notwendigen Ver\u00e4nderungen der bestehenden kulturpolitischen Strukturen durch unser Wissen, unsere Erfahrungen, Kritik und Kreativit\u00e4t mitzugestalten, ist es uns ebenso wichtig, unsere eigenen Arbeits-, Denk- und Entscheidungsweisen im Hinblick auf einen gerechten, diversen und inklusiven Kunst- und Kulturbetrieb auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. Wie sind die Institutionen und Akteur:innen in unserem B\u00fcndnis aufgestellt, wie transparent und demokratisch ihre Entscheidungsprozesse? Wie diskriminierungskritisch und machtsensibel sind ihre Arbeitspraktiken tats\u00e4chlich? Nicht zuletzt m\u00fcssen wir uns auch fragen, welche Funktionen und Verantwortlichkeiten \u00f6ffentliche Kunst- und Kulturinstitutionen angesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichgewichte, digitaler \u00dcberwachung, wachsendem Nationalismus und Rechtsradikalismus in einem Einwanderungsland haben k\u00f6nnen. Wie gehen wir mit (Selbst)zensur und sexualisierter Gewalt innerhalb des Kunst- und Kulturbetriebes um?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Fragestellungen k\u00f6nnen nur aus multiperspektivischer Sicht und in kollektiven Prozessen verhandelt werden. Dabei gilt es, ebenso viel zu verlernen wie neu zu lernen. Wie lassen sich in diesem Sinne bereits bestehende Ressourcen und M\u00f6glichkeiten kooperativer und solidarischer nutzen?<\/p>\n\n\n\n<p>Unser B\u00fcndnis besch\u00e4ftigt sich dabei nicht nur mit den alten und neuen, pandemiebedingten Problemen der K\u00fcnste. Es macht sich auch f\u00fcr einen systemischen Wandel stark, der die K\u00fcnste mit anderen gesellschaftlichen Bereichen solidarisch denkt. Es geht uns dabei um einen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Wandel, der nicht dem Prinzip des St\u00e4rkeren folgt, sondern das Verletzliche zum Ausgangspunkt macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses neue ist ein offenes und derzeit noch l\u00fcckenhaftes B\u00fcndnis. Wir freuen uns auf viele weitere Beteiligte aus unterschiedlichen Bereichen und Kontexten der K\u00fcnste.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center\">Erstunterzeichner:innen<\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<ul><li>Daniel Beerstecher, Bildender K\u00fcnstler, Stuttgart<\/li><li>Robin Bischoff, Pablo Wendel, Sylvia Winkler, Vorst\u00e4nde des Kunstverein Wagenhalle e. V.<\/li><li>Marie Bues, Regisseurin und Co- Leiterin Theater Rampe Stuttgart<\/li><li>Anja Casser, Direktorin des Badischen Kunstvereins, Karlsruhe<\/li><li>Hans D. Christ, Direktor des W\u00fcrttembergischen Kunstvereins, Stuttgart, befristet Besch\u00e4ftigt (75%)<\/li><li>Citizen.KANE.Kollektiv<\/li><li>Heinrich Dietz, Direktor des Kunstvereins Freiburg, Freiburg<\/li><li>Iris Dressler, Direktorin des W\u00fcrttembergischen Kunstvereins, Stuttgart, befristet Besch\u00e4ftigt (75%)<\/li><li>Hannah Eckstein, Kuratorin, Kunstverein Friedrichshafen<\/li><li>J\u00fcrgen Eick, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Vorstand und k\u00fcnstlerischer Leiter, E- WERK Freiburg<\/li><li>Regina Fasshauer, Co-Leitung Kunstb\u00fcro der Kunststiftung Baden-W\u00fcrttemberg, Stuttgart<\/li><li>Christine Fischer, Intendantin Musik der Jahrhunderte, K\u00fcnstlerische Leiterin Festival ECLAT, Management Neue Vocalsolisten<\/li><li>Anna Gohmert, freischaffende K\u00fcnstlerin, Stuttgart<\/li><li>Martina Grohmann, Intendantin, Theater Rampe Stuttgart<\/li><li>Ulrike Groos, Direktorin, Kunstmuseum Stuttgart<\/li><li>Leon H\u00f6sl, K\u00fcnstlerischer, Leiter der Biennale f\u00fcr Freiburg, Freiburg<\/li><li>Daria Holme, K\u00fcnstlerische Leitung und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, EinTanzHaus, Mannheim<\/li><li>Nana H\u00fclsewig und Fender Schrade, NAF e.V., Stuttgart<\/li><li>Susanne Jakob, K\u00fcnstlerische Leitung &amp; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Kunstverein Neuhausen, befristet beauftragt<\/li><li>Imke Kannegie\u00dfer, K\u00fcnstlerische Leitung und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung (70% besch\u00e4ftigt), Kunstverein Reutlingen<\/li><li>Harald Kielmann, Vorsitzender des Kunstvereins Neckar-Odenwald<\/li><li>Astrid S. Klein, freischaffende K\u00fcnstlerin, Stuttgart<\/li><li>Stefanie Kleinsorge, Direktorin Port25 \u2013 Raum f\u00fcr Gegenwartskunst, Mannheim<\/li><li>Paula Kohlmann, Dramaturgin Theater Rampe, Stuttgart (80% befristet besch\u00e4ftigt), und freie Kuratorin.<\/li><li>Renate Liebel, bildende K\u00fcnstlerin, Stuttgart<\/li><li>Marie Lienhard, K\u00fcnstlerin, Stuttgart<\/li><li>Nina Malotta, Samuel Hof und Markus Niessner, Vorst\u00e4nde von O-Team e.V.<\/li><li>Antonia Marten, Co-Leitung Kunstb\u00fcro der Kunststiftung Baden-W\u00fcrttemberg; Vermittlungskollektiv fortda, Karlsruhe<\/li><li>Bernd Georg Milla, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Kunststiftung Baden-W\u00fcrttemberg<\/li><li>Melanie Mohren und Bernhard Herbordt, Die Institution, Stuttgart<\/li><li>Elke aus dem Moore, Direktorin der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart (Zeitlich begrenzt, 100 %)<\/li><li>Inka Neubert, K\u00fcnstlerische Leitung und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Theaterhaus G7, Mannheim<\/li><li>Isabell Ohst, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Produktionszentrum Tanz und Performance e.V., Stuttgart<\/li><li>Simon Pfeffel, bildender K\u00fcnstler<\/li><li>Jan-Philipp Possmann, k\u00fcnstlerischer Leiter zeitraumexit, Mannheim<\/li><li>Romy Range, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin, K\u00fcnstlerhaus Stuttgart, Stuttgart<\/li><li>Aliki Sch\u00e4fer \/ Produktionsb\u00fcro sch\u00e6fer &amp; s\u0153hne, Stuttgart<\/li><li>Anna Schiefer und Bj\u00f6rn K\u00fchn, Verlag f\u00fcr Handb\u00fccher, Stuttgart<\/li><li>Eric Stone, K\u00fcnstlerischer Leiter, K\u00fcnstlerhaus Stuttgart<\/li><li>Alexander Sowa, bildender K\u00fcnstler, Stuttgart<\/li><li>\u00dclk\u00fc S\u00fcng\u00fcn, freischaffende K\u00fcnstlerin und Aktivistin, Stuttgart<\/li><li>Peter Weibel, K\u00fcnstlerisch- wissenschaftlicher Vorstand, ZKM | Zentrum f\u00fcr Kunst und Medien Karlsruhe<\/li><li>Sylvia Winkler, K\u00fcnstlerin, Stuttgart<\/li><li>Philipp Ziegler, Leiter kuratorische Abteilung, ZKM | Zentrum f\u00fcr Kunst und Medien Karlsruhe<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das im Juni 2020 gegr\u00fcndete B\u00fcndnis f\u00fcr gerechte, diverse und inklusive Verh\u00e4ltnisse im Kunst- und Kulturbetrieb hat gestern seine erste Stellungnahme ver\u00f6ffentlicht. 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