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Theater Basel gratuliert seiner Schauspieldirektion zur Berufung an die Münchner Kammerspiele

Photo Ingo Hoehn

Anja Dirks, Antú Romero Nunes und Jörg Pohl übernehmen ab Spielzeit 2028/29 gemeinsam die Intendanz der Münchner Kammerspiele.

Das Theater Basel gratuliert seiner Schauspieldirektion herzlich zu diesem grossen Erfolg. Die Berufung ist zugleich eine besondere Anerkennung für die künstlerische Arbeit der Basler Compagnie und für ein innovatives Leitungsmodell, das seit 2020 am Theater Basel entwickelt und gelebt wird.

Mit Beginn der Intendanz von Benedikt von Peter im Jahr 2020 wagte das Theater Basel einen neuen Ansatz: Anstelle einer einzelnen Schauspieldirektion übernahm ein vierköpfiges Team aus Anja Dirks, Antú Romero Nunes, Jörg Pohl und Inga Schonlau gemeinsam die künstlerische Verantwortung für die Sparte Schauspiel. Unterschiedliche Perspektiven aus Dramaturgie, Regie und Schauspiel wurden be-wusst zusammengeführt. Im Zentrum stand von Anfang an die Idee einer starken Compagnie, die künstlerische Prozesse gemeinsam gestaltet. Die in Basel ent-wickelte kollegiale Arbeitsweise setzt auf Mitbestimmung, geteilte Verantwortung und die kontinuierliche Zusammenarbeit mit einem festen Ensemble. Die Schauspieler:innen sind dabei nicht nur Ausführende, sondern gestalten die künstlerische Entwicklung des Hauses aktiv mit.

Der Erfolg gibt diesem Ansatz recht: Die Basler Compagnie hat sich in den vergan-genen Jahren eine eigenständige künstlerische Handschrift erarbeitet, die weit über die Schweiz hinaus Beachtung findet. Zu den besonderen Höhepunkten zählen die Einladungen zum Berliner Theatertreffen mit ‹Ein Sommernachtstraum› in der Inszenierung von Antú Romero Nunes (2023) und ‹Die Glasmenagerie› in der Inszenierung von Jaz Woodcock-Stewart (2026).

Die Berufung nach München ist auch eine Anerkennung der besonderen künstlerischen Arbeitsweise, die das Leitungsteam seit 2020 gemeinsam mit der Basler Compagnie entwickelt hat. Was in Basel als Aufbruch unter Intendant Benedikt von Peter begann, hat sich zu einem eigenständigen und überregional beachteten Theatermodell entwickelt. Mit dieser Erfahrung und einer gemeinsamen Haltung werden Anja Dirks, Antú Romero Nunes und Jörg Pohl nun die Zukunft der Münchner Kammerspiele gestalten.

«Wir gratulieren Anja, Antú und Jörg von Herzen! Als wir 2020 in Basel gestartet sind, wollten wir neue Wege gehen: Verantwortung teilen, die Compagnie ins Zentrum stellen und Theater als gemeinschaftliche Kunstform begreifen.

Dass dieses Modell nun an einem so bedeutenden Haus wie den Münchner Kammerspielen eine Zukunft findet, ist eine wunderbare Bestätigung. Wir sind stolz auf diesen Erfolg und freuen uns zugleich auf die kommenden gemeinsamen Spiel-zeiten in Basel», sagt Benedikt von Peter, Intendant des Theater Basel.

Mit der Berufung nach München setzt sich auch eine besondere Verbindung zwischen Theater Basel und den Münchner Kammerspielen fort. Bereits Frank Baumbauer, der von 1988 bis 1993 das Theater Basel leitete, übernahm später die Intendanz der Münchner Kammerspiele, die er von 2001 bis 2009 entscheidend prägte. In dieser Tradition künstlerischer Aufbrüche und erfolgreicher Theaterar-beit aus Basel heraus gehen nun auch Anja Dirks, Antú Romero Nunes und Jörg Pohl ihren Weg nach München.

Bis zum Ende der Spielzeit 2027/28 bleiben Anja Dirks, Antú Romero Nunes und Jörg Pohl dem Theater Basel verbunden und führen ihre Arbeit mit wegweisenden Inszenierungen und der Basler Compagnie fort. Das Theater Basel freut sich auf die kommenden gemeinsamen Spielzeiten.

theater-basel.ch

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