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Kehl: Neue WortReich-Reihe: Sieben Sonntage mit Kabarett und Comedy

Mit „Power to the Popel – Demokratie für Quereinsteiger“ macht Philipp Weber am 18. Oktober den Auftakt der WortReich-Reihe im Kulturhaus.

© Inka Meyer Simon Büttner

Vom hochkarätigen politischen Kabarett über ein musikalisch unterlegtes Wohlfühlprogramm bis hin zur herzerfrischenden Groschenheftsatire: Das neue Programm der beliebten WortReich-Reihe ist erschienen und liefert aktuelle Wortkunst vom Feinsten. Einzeltickets und vergünstigte Abonnements sind bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.kultur.kehl.de erhältlich.

Philipp Weber, Schnellsprecher mit brillanten Pointen und einer der besten politischen Kabarettisten des Landes, kommt am 18. Oktober bereits zum dritten Mal nach Kehl. In „Power to the Popel – Demokratie für Quereinsteiger“ zerlegt er die Krise der bürgerlichen Gesellschaft mit scharfem Humor. Denn sind nicht Witz, Komik und Esprit die schillerndsten Waffen einer wehrhaften Demokratie? Ein Programm gegen die eigene Engstirnigkeit.

Auch das aus dem hohen Norden anreisende Brüderpaar Podewitz ist in Kehl bestens bekannt. Seitdem die beiden in der Rückenschule endlich ihr Abitur abgelegt haben, verbringen sie die Tage im Couch-Rausch und betrachten das Leben aus der Sofa-Perspektive. Autoritäre Unterhaltung nennen sie ihr Programm „Sowas kommt von Sofas“, mit dem sie am 22. November eine Mischung aus Kalauern, Sprachwitz und Situationskomik auf die Kulturhausbühne bringen.

Mit David Berlinghof betritt am 6. Dezember ein vielversprechender Newcomer die Bühne des Kulturhauses. Angesichts der ganzen Krisen macht er sich in seinem „Wohlfühlprogramm“, einem bayerisch-schwäbischen Musikkabarett, auf die Suche nach dem ultimativen Wohlbefinden. Begleitet wird er dabei vom Kontrabassisten Felix Renner und einem Steinway-Flügel.

„Dass ich alt bin, ist mir neu“: Im neuen Programm von Stefan Waghubinger wundert sich der vielfach ausgezeichnete österreichische Kabarettist aus Stuttgart dann aber doch, dass sein inneres Kind inzwischen als sein Enkel durchgehen könnte. Zwischen Tortenresten, Smartphone und Luftballons erzählt er am 24. Januar vom Scheitern, Hoffen und dem, was wirklich zählt. Satirisch und voller Überlebenslust.

Die Berliner Kleinkunstgrößen Susanne M. Riedel und Lukas Meister machen sich am 21. Februar auf den Weg nach Kehl, um dem Publikum „Gute Momente“ zu schenken. Mit liebevoller Melancholie, optimistischem Trotz und beherztem Humor wird gelesen und gesungen, mal ein-, mal zweistimmig, mit Klavier, Gitarre oder pur.

Mit der Groschenheftsatire „Schwester Cordula liebt Heimatromane“ kommt am 21. März ein neues Format auf die Kulturhausbühne. Schwester Cordula und ihr Jungförster Dirk arbeiten sich dabei literarisch und musikalisch durch Natur, Liebe und Familienbande und fördern Erstaunliches zutage. Zum Brüllen komisch. Wenn es nicht so bitter wäre. Denn es gibt nichts in einem Heimatroman, was nicht von der Wirklichkeit übertroffen werden würde.

Den Schlusspunkt der WortReich-Reihe setzt am 18. April der Stand-up-Comedian Stefan Danziger mit einem skurrilen Einblick in die Geschichte Osteuropas. Nette Wikinger, ein polyamoröser Iwan der Schreckliche und Mr. Hexogen sind nur einige Protagonisten seiner Comedy Show „Mittel und Wege“, in der er lustige Anekdoten und scheinbar belanglose Details mit den großen Linien der Weltgeschichte verbindet.

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