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Ausgeschlachtet! 2026: Tag der offenen Türen im Kreativpark Alter Schlachthof

Bevor im Jahr 2027 das 20-Jährige des Kreativparks Alter Schlachthof mit einer Kulturnacht groß gefeiert werden soll, öffnet sich das seit knapp zwei Jahrzehnten im Fokus der Karlsruher Stadtentwicklung prominent voranschreitenden Gelände im Osten der Fächerstadt außerplanmäßig nochmals zu einem Tag der offenen Türen. Auch wenn die Bedingungen der vergangenen Jahre, für die in der Kreativbranche Arbeitenden angesichts globaler Krisen, Kriege, einer Pandemie, des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf die Wirtschaft, steigender Energiekosten und Mieten sowie Kürzungen im Kulturbereich nicht einfach waren, begegnen das Gelände und seine Akteurinnen und Akteure den Herausforderungen immer wieder mit kreativen Lösungen. So lädt der NutzerInnen-Verein ausgeschlachtet wie im vergangenen Jahr dazu ein, sich ein Bild von den stets neuen und spannenden Entwicklungen im Alten Schlachthof zu machen und mit den Nutzern in Kontakt zu treten.

Am Sonntag, 10. Mai, öffnet der Kreativpark Alter Schlachthof von 11 bis 18 Uhr für Ausgeschlachtet! seine Pforten. Rund vier Dutzend der Nutzerinnen und Nutzer machen dafür ihre Ateliers, Werkstätten, Proberäume und Büros zugänglich, die im Alltag ansonsten für die Öffentlichkeit verschlossen bleiben. An zahlreichen Stellen gibt es besondere Angebote, Workshops und Mitmachaktionen. Die Veranstaltungszentren auf dem Gelände bieten Blicke hinter die Kulissen und überall gibt es die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch. Auch gastronomisch ist das bestens bestückte Gelände mehr als attraktiv.

Seit dem vergangenen Jahr neu hinzugekommen ist ein Kultur-Planetarium am Südrand des Alten Schlachthofs, das für Jung und Alt mit unterschiedlichen Programmen die Faszination für den Kosmos vermittelt und zum Tag der Offenen Türen mit Kurzprogrammen Lust machen will. Seit dem vergangenen Jahr bestens etabliert hat sich jeweils am ersten Donnerstag des Monats der Bauernmarkt, der zu Ausgeschlachtet! mit einer Sonderausgabe zu einem Farm Food Festival einlädt, bei dem Erzeuger der Region Wissenswertes zu Landwirtschaft und landwirtschaftlichen Produkten teilen und unter dem Motto „Schmecken – Riechen – Fühlen“ vor allem aber auch eine Vielzahl leckerer Genüsse bereithalten.

War im vergangenen Jahr in der Fleischmarkthalle eine Ausstellung zu erleben, die sich mit der Geschichte des gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Schlachthofareals und seiner jüngsten Entwicklung als Kreativpark beschäftigte, so ist in diesem Jahr eine Schau zu sehen, die nach der zukünftigen Entwicklung dieses besonderen Areals fragt. „Wie gestalten wir die Zukunft des Alten Schlachthofs?, ist der Ausgangspunkt einer vielfältigen Recherche zu den Wünschen und Bedürfnissen eines Kultur- und Kreativgeländes in Karlsruhe.

Ausgesprochen vielfältig sind die Aktivitäten auf dem Gelände, so dass man bei Ausgeschlachtet! 2026 ebenso entdecken kann, was die Flüchtlingshilfe bewegen kann, wie beim interdisziplinären Gestaltungsbüro B2 erlebbar wird, wie sich Visuelle Kommunikation, Industriedesign, Grafikdesign, Ausstellungsdesign,Medienkunst, Lichtkunst und Softwareentwicklung gegenseitig befruchten. Mit The Beauty School stellt sich ein neues Atelierprojekt des Künstlerduos Koch & James vor, das FabLab lädt zur Offenen Mitmachwerkstatt und Let’s Dev zeigen, wem sie welche Software individuell auf den Leib gezimmert haben.

Das Angebot von Ausgeschlachtet! 2026 richtet sich an alle Generationen und reicht von Kinderkonzerten und Mitmachaktionen für die Kurzen im Substage über Spuktheater für die Großen bis zu Poetry Slam und Führungen über den Alten Schlachthof. Es gibt Schuhmacher-Workshops und Perkussionskonzerte, einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt, Anregungen für ökologisches Bauen und Renovieren des Zuhauses, die Möglichkeiten, das eigene T-Shirt mit Siebdruck-Motiven aufzuhübschen oder aussortierte Kleider gegen neue Lieblingsstücke zu tauschen, sich von der KI visuell zerlegen und neu zusammensetzen zu lassen und an jeder Ecke finden sich Kunst und Kultur, die von den zahlreichen Kunstschaffenden des Geländes drinnen und draußen präsentiert werden.

www.tollhaus.de

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