Tarkovski, le corps du poète
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Tarkovski, le corps du poète

Simon Delétang
19. bis 29. September 2017 | 10 Auff. | Strasbourg | Espace Grüber
| 20:30 | Reims | Comédie de Reims

Lasst mich arbeiten!

Seine Filme erhielten Ruhm und Ehre im Ausland, doch in seinem eigenen Land wurde er kleingehalten: Andrei Tarkovksi. 

 

Er war ein Arbeitstier. Ein Regisseur, der sich mit Händen und Füßen gegen ein bürokratisches und in eisernen Fingern liegendes System auflehnte.  Ein Mann, der von einer Datsche außerhalb Moskaus träumte. Andrei Tarkovski (1932-1986). Mit seinen Filmen, wie zum Beispiel Andrej Rubljow, Solaris, Der Spiegel oder Stalker gewann er zahlreiche internationale Preise. Doch im sowjetischen Russland wehte ihm ein ganz anderer Wind um die Nase. Da bestand der Alltag aus Förderungsanträgen, Verteidigungen, Rechtfertigungen, ganzen Listen von Änderungen der Regierung bezüglich seiner Filme, Ablehnungen. An unsichtbaren Stricken festgehalten, versuchte er weiter zu arbeiten, Projekte auf die Beine zu stellen, tauchte dabei tief in die Literatur und wollte nur eines nicht: aufgeben. 

Immer bestrebt etwas zu tun, aktiv zu sein, ließ er sich über seine Ideen, sein Land, seine Familie und sein Umfeld in seinen Tagebucheinträgen aus. Unterstützung fand er in seiner zweiten Frau, Larissa. Doch jede Niederlage, jeder Verstoß der Behörden wogen schwer auf seinen Schultern. So verließ er Russland 1983 und musste seine Familie zurücklassen. 

Simon Delétang betrachtet nun das Gerüst dieses Filmemachers aus der Nähe und kleidet ihn mit persönlichen, kritischen Worten an. Dank seiner Filme und Aufzeichnungen zeichnet sich das Bild eines Mannes ab, der sehr feinfühlig und präzise die Welt erblickte. Ein Künstler, der in das Porträt eines Menschen die Geschichte eines ganzen Landes legen konnte. Lernen Sie ihn nun kennen und zu schätzen. 

 

Julien Gaillard, Originaltext 

Auszüge aus Texten von Antoine de Baecque, Andrei Tarkovski

Simon Delétang, Inszenierung 

 

Mit

Hélène Alexandridis

Thierry Gibault

Stanislas Nordey

Pauline Panassenko

Jean-Yves Ruf

 

Foto: Jean-Louis Fernandez

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