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Die Aufführung findet im Kleinen Haus des Staatstheater Mainz (Tritonplatz) statt.

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Grimm. Ein deutsches Märchen

Jan-Christoph Gockel, David Schliesing, Michael Pietsch
13. März 2017 | 30 April 2017 | Mainz | Staatstheater Mainz

Spieglein, Spieglein an der Wand.

Es ist bereits die vierte Wiederaufnahme und das nicht ohne Grund! Jan-Christoph Gockel öffnet das berühmte Märchenbuch und zeigt uns die unbekannte Welt zwischen den Zeilen.

Es gibt wohl kaum ein Buch, das jeden so sehr geprägt hat, wie die Märchen der Gebrüder Grimm. Doch was wissen wir über die zwei Brüder, Jakob und Wilhelm Grimm? Woher kam ihr Wunsch, fantasievolle Erzählungen niederzuschreiben? In seinem Theaterstück setzt sich Jan-Christoph Gockel mit ihrem Leben auseinander und präsentiert uns zwei Männer, deren Sprachgefühl und Freude an Mythen zur Legende wurde.
Wir befinden uns im vorrevolutionären Deutschland. Frankreich erlebt einen nationalen Kampf, dessen Geist allmählich über den Rhein tritt. So wie viele andere spüren auch die Brüder Grimm, das sich der politische und soziale Wind in Kürze drehen wird. Doch anstatt dem freudig entgegenzutreten, ziehen sie sich zurück und blicken auf all die Dinge, die noch bleiben, wenn ein Umsturz droht. Familie, Gemeinschaft und Zusammenhalt werden Pfeiler auf denen sie ihre Brücken aus Feen, vergifteten Äpfeln und Riesen bauen. Dabei rücken sie die Suche nach der Identität in die Mitte ihrer Handlungen. Wer möchte ich sein? Wie möchte ich durch mein Leben schreiten? Um darauf eine Antwort zu finden, lässt Jan-Christoph Gockel die Realität mit der fantastischen Welt vermischen. Fakten bekommen im Traum Pailletten. Der Fantasie werden im Alltag die Flügel gestutzt. Ein besonderes Ereignis ist dieses Schauspiel durch die einzigartigen Marionetten von Michael Pietsch. So findet sich jede Figur in einer Holzpuppe wieder und bekommt einen märchenhaften Spiegel vorgesetzt.
Ein Stück, indem in den Schätzen des Vergangenem gegraben wird, und das auf so fantastische Weise! (J.L.) 

Foto © Bettina Müller

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