Edward Snowden steht hinterm Fenster...
Praktisches

Premiere

Am 30.10 findet im Anschluss an die Aufführung ein Publikumsgespräch statt

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Bern - Schlachthaus Theater Bern
www.schlachthaus.ch
Reservierungen : 0041 +(0)31 312 96 47
Wie komme ich hin?

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Wie komme ich hin?

Edward Snowden steht hinterm Fenster...

Marie Bues, Daniel Mezger, Dennis Schwabenland
27. bis 31. Oktober 2017 | 5 Auff. | Bern | Schlachthaus Theater Bern
31. Januar bis 21. April 2018 | 8 Auff. | Stuttgart | Theater Rampe

Wir lesen Ihre Post.

Marie Bues, Daniel Mezger und Dennis Schwabenland beschäftigen sich im zweiten Teil ihrer Trilogie mit Edward Snowden und der Frage nach Intimität im digitalen Zeitalter.

 

Kennen Sie auch Menschen, die mit dem Telefon vor der Hand herumlaufen und mit ihren „Followern“ plaudern? Die sich in der S-Bahn lautstark am Telefon unterhalten oder über Skype in einem Café mit einem Kollegen oder Freund telefonieren? In solchen Momenten kann man nicht anders, nein, die Neugier treibt uns dazu, zuzuhören und uns an den Gesprächsfetzen anderer festzukleben. Nun stellt sich aber die Frage: Ist ein solches Verhalten die modernste Form der Kommunikation oder wird mittlerweile Intimität in der Öffentlichkeit breitgetreten?
Marie Bues, Daniel Mezger und Dennis Schwabenland beschäftigen sich in ihrer Trilogie, der Trilogie der Freiheit, mit Intimität im World-Wide-Web-und Bespitzelungszeitalter. Im zweiten Teil geht es um Lindsay Mills, eine offenherzige junge Frau, die in ihrem Blog ihren Körper in all seinen Facetten zeigt. Nun ist sie allerdings die Freundin Edward Snowdens, welcher nach seinen politisch hoch brisanten Enthüllungen zum Staatsfeind Nummer Eins wurde und in Moskau Asyl fand. So hat sie die Wahl: Entweder mit ihrem Freund in Russland festsitzen oder ihre Beziehung über Skype und andere soziale Netzwerke fortsetzen...
Ein Theaterstück, welches den Nerv unseres Zeitalters greift, analysiert, wie wir ungehemmt persönliche Informationen in den unbekannten, digitalen Nebel schleudern und damit Menschen und Maschinen füttern, die eindeutig nicht an unserer Freundschaft interessiert sind. Wie bei Matruschka-Puppen verschluckt das Internet (in dem Fall die große Matruschka-Puppe) intime Beziehungen in seinem Inneren und lagert sie an einem unsichtbaren Ort. Doch ist es nicht an der Zeit, ihm eine Diät vorzuschlagen?

Foto: Alexander Wunsch

Eine Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern, Theater Rampe Stuttgart und Theater Winkelwiese Zürich

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