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Die Wiederholung. Histoire(s) du théâtre (I)

M. Rau, IIPM
04. bis 10. Mai 2018 | 6 Auff. | Bruxelles | Théâtre national
07. bis 09. Juni 2018 | 3 Auff. | Basel | Kaserne
25. Oktober 2018 | 26 Oktober 2018 | Zürich | Gessnerallee

Analyse eines Mordes

Milo Rau präsentiert seine neue Kreation im Théâtre National Wallonie-Bruxelles und holt nackte, grausame Wahrheit auf die Bühne. Doch ist es möglich die hässliche Fratze unseres Verhaltens eins zu eins nachzuspielen oder erscheint sie uns, in einem Kostüm und geschminkt, wie eine Lüge oder gut erzählte Geschichte? Zu behaupten, wir seien darauf gespannt, ist wirklich die Untertreibung des Monats... 

 

Theater. Mein Lieblingsplatz auf dieser Erde. Ein Ort zum Gedanken ankurbeln, erfahren, zuhören. Die Bühne bietet die Möglichkeit über Erlebtes und Aktuelles zu sprechen, zurück zu schauen, Vergleiche anzustellen, Vermutungen auszusprechen, kritisch zu sein und einen Blick in die Zukunft zu wagen. 

Milo Rau setzt sich in seiner neuen Kreation mit einem Mord auseinander, der tatsächlich im Jahr 2012 in Liège vor sich ging. Ein junger, homosexueller Mann wurde von einer Gruppe in einem grauen Polo vor einem Club mitgenommen, zu Tode geprügelt und daraufhin am Straßenrand liegen gelassen. Die Stadt Liège, die seit der Schließung der Metallfabriken eine hohe Arbeitslosenrate und damit soziale Wut erfährt, erhielt mit diesem Mord eine gewaltige Ohrfeige. 

Nun im Théâtre National Wallonie-Bruxelles analysieren die Schauspieler diese Tat, in dem sie diese bis ins kleinste Detail nachspielen. Wahrheit und Vorstellungskraft kommen hier zusammen, werden eins. Zahlreiche Fragen stellen sich: Wie hat sich dieser Abend abgespielt? Was ging tatsächlich in den Köpfen der Mörder vor und was davon ist frei erfunden? Kann das Theater tatsächliche Grausamkeit darstellen oder erscheint es uns wie eine Lüge, wenn Wahrheit in ihrer ehrlichen Hässlichkeit auf die Bühne kommt? Eine Forschungsarbeit, der wir freiwillig als Versuchskaninchen und Assistenten zur Verfügung stehen! 

 

Milo Rau, Konzept, Text und Inszenierung

Mit Sara de Bosschere, Sébastien Foucault, Johan Leysen, Tom Adjibi, Suzy Cocco, Fabian Leenders

 

Kreation Studio Théâtre National Wallonie-Bruxelles

 

Foto: Hubert Amiel

 

Weitere Informationen
Bonus

Interview mit Milo Rau (FR)

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