Herzog Blaubarts Burg

Herzog Blaubarts Burg

B. Bartók, H. Op de Beeck, T. Engel
02. bis 11. November 2018 | 4 Auff. | Stuttgart | Paketpostamt

Tür auf oder zu?

Der belgische Installationskünstler Hans Op de Beeck befasst sich in Stuttgart mit den Schreckenstaten des Herzog Blaubarts und verlegt seine geheimnisvolle Burg in das ehemalige Paketpostamt der Stadt. Unter der musikalischen Leitung von Titus Engel treffen bildende Kunst und klassische Musik aufeinander, um mit uns in die Abgründe finsterer Taten zu tauchen. Eine Premiere, die es nicht zu verpassen gilt!

 

In Béla Bartóks Oper verlässt die junge Judith ihre Familie, um sich mit dem gefürchteten Herzog Blaubart zu vermählen. Dieser nimmt sie auf seine kalte, nicht gerade einladende und familienfreundliche Burg mit. Judith lässt sich aber nicht von den dunklen Mauern einschüchtern und will versuchen, ihr neues Heim aufzuhellen (Frauen im Renovierungsfieber, tja was soll man dazu sagen!). So beginnt sie nach und nach hinter die verschlossenen Türen der Burg zu blicken; doch was sich ihr dort offenbart, kommt einem Albtraum gleich.
Der belgische Installationskünstler Hans Op de Beeck kreiert in Stuttgart seine erste Oper und verlegt diese von der Bühne in das ehemalige Paketpostamt der Stadt. Mit dem Dirigenten Titus Engel nehmen sie das Industriegebäude ein und schaffen eine Welt aus Traum, Schatten, Licht und Finsternis. Dank eines Wasserstreifens beobachten die Zuschauer, so als säßen sie an einem Ufer, das Geschehen und tauchen mit Judith immer tiefer in die Vergangenheit ihres Blaubarts ein.
Eine Premiere, die auf vielversprechende und diverse Weise für Gänsehaut sorgen wird!

 

Titus Engel: Musikalische Leitung
Hans Op de Beeck: Installation, Regie, Kostüme und Licht
Barbara Eckle, Julia Schmitt: Dramaturgie

Mit Falk Struckmann, Claudia Mahnke und dem Staatsorchester Stuttgart

 

 

Foto: Oper Stuttgart

 

Schlagwörter : Klassik - Oper Stuttgart - Premiere
Weitere Informationen
  • Oper in einem Akt
  • Libretto von Béla Balázs
  • in ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Premiere 2018
  • Koproduktion mit dem Studio Hans Op de Beeck

 

Bonus

Interviews mit Regisseur Hans Op de Beek und Dirigent Titus Engel

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