Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

B. Brecht, K. Weill, S. Baumgarten
05. bis 24. November 2017 | 8 Auff. | Zürich | Opernhaus

Der Mensch und sein Chaos

Sebastian Baumgarten inszeniert an der Oper Zürich ein Werk über die Selbstzerstörung des Menschen. In einer Zeit des materialistischen Anhäufens, kann es da jemals ein „genug“ geben?

 

Wir haben alles... oder könnten es, wenn wir nur die Geldtasche weit genug öffnen. Ein Lieferservice kann in Nullkommanichts vor unserer Tür stehen; ein seltener Roman kann am Abend schon auf dem Nachttisch liegen; eine Wohnung zu kaufen – ach, wenn sie nicht gefällt, kann man sie wieder verkaufen. Und so klicken wir auf „bezahlen“ und „liefern“ und tun, als wäre es selbstverständlich. Klopf, klopf, eine Eilmeldung: Ist es nicht! Denn in all diesem Verhalten zeigt sich eines deutlich: Geld regiert die Welt. 

So ist es auch in der Geschichte dieser Oper von Bertolt Brecht und Kurt Weill. Leokadja und Dreieinigkeitsmoses sind auf der Flucht und gründen die Stadt Mahagonny. Alles ist hier möglich, alles ist erlaubt. Nur eines ist von fundamentaler Wichtigkeit: zu zahlen (ansonsten droht das Beil). Schon bald zieht es die diversesten Menschen an diesen Ort, so auch Paul, der sich in die Prostituierte Jenny verliert. Als wenig später ein Orkan an der Stadt vorbeizieht, brechen alle moralischen Dämme und Paul begeht einen schwerwiegenden Fehler... 

Die Frage stellt sich: Kann ein solcher Ort ewig existieren oder ist es wie im Schlaraffenland, indem man der Genüsslichkeit auf Dauer überdrüssig wird? Brecht und Weill kreierten ein Werk, welches die Gesellschaft an den Ohren zieht und ihnen zeigt, dass Luxus zwar verlockend klingt, derweil aber den Kopf kosten kann. Mit einer fantastischen Besetzung, so zum Beispiel Karita Mattila und Annette Dasch, dürfen Sie sich auf eine Kreation freuen, deren Scharfsinn nicht mit Geld aufzuwiegen ist. (J.L.)

 

Fabio Luisi, musikalische Leitung

Sebastian Baumgarten, Inszenierung

Leokadja Begbick, Karita Mattila

Willy, der Prokurist, Michael Laurenz

Dreieinigkeitsmoses, Christopher Purves

Jenny Hill, Annette Dasch

Paul Ackermann, Christopher Ventris

Jakob Schmidt, Iain Milne

Heinrich, genannt Sparbüchsenbill, Cheyne Davidson

Josef, genannt Alaskawolfjoe, Ruben Drole

Tobby Higgins, Jonathan Abernethy

Philharmonia Zürich

Chor der Oper Zürich

 

Schlagwörter : Brecht - Kreation - Oper - Premiere - Weill
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