Praktisches

Das vollständige Programm und Tickets auf der Festivalseite

www.festivalmusica.org

Musica 2017

21. September bis 07. Oktober 2017
Verschiedene Veranstaltungsorte

Die Leidenschaft nach Musica

Auch wenn die Leidenschaft sich wie ein roter Faden durch die diesjährige Festivalausgabe zieht, finden sich auf den Bühnen Geschichten von Frauen und Männern aus schweren Zeiten wieder. Jedoch auch Geschichten voller Hoffnung. Immer mit dem Wunsch, Genres zu kreuzen, musikalisch zu experimentieren und die Fenster zur Welt zu öffnen.

 

Ihre Leidenschaft und Neugier zur Musik ist trotz traumatischem Blockflötenunterricht in jungen Jahren immer noch unbeirrbar? Dann dürfen Sie sich auf einen Herbst unter einem Sternenhimmel in Form von Dur-und Mollschlüsseln freuen, denn es ist wieder soweit: Musica – der Rummel für Musikbegeisterte lädt zu Entdeckungen überraschender Kreationen ein. Tag für Tag präsentieren Komponisten, Orchester, Dirigenten, Regisseure und Schüler, wie sie unsere aktuelle Gesellschaft interpretieren und geben damit zu verstehen, dass Kunst und Kultur durchaus Mittel sind, Missstände deutlich zu machen und wachzurütteln. Kleine und große Zuschauer sind eingeladen, sich überwältigen zu lassen, zu träumen, begeisternd zu schwelgen.

Und was es da nicht alles zu erleben gibt: Eine Hommage an Barbara (Barbara et l’homme en habit rouge), Faust’s Box von Andrea Liberovici, eine gefilmte Vorführung der Matthäus-Passion inszeniert von Romeo Castellucci, der Ausdruck des Schmerzes in La Passion selon MarcUne passion après Auschwitz von Michaël Levinas, Edgar Moreau, die Oper Kein Licht von Philippe Manoury nach Elfriede Jelinek das Orchestre philharmonique de Strasbourg, eine Interpretation des Textes Ein Bericht für eine Akademie von Franz Kafka (Moi, Singe), Les aventures de Pinocchio von Lucia Ronchetti, Renaud Capuçon, Olga Neuwirth, zwei Kino-Konzerte (Die Puppe von Ernst Lubitsch und Les Vampires mit Andy Emler)... Ach, es ist ein Fest. Die Frage ist nur noch: Feiern Sie mit uns?

Schlagwörter : Festival - Musica
szeniks Auswahl
Kein Licht

P. Manoury, N. Stemann, E. Jelinek am 22.09 um 20H00 Opéra National du Rhin

Diese Oper ist ein Prozess, kein fertiges Produkt. Es ist, so Philippe Manoury, ein Thinkspiel. Es beginnt nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima und endet mit? Schwer zu sagen, denn Elfriede Jelinek schreibt immer noch an diesem Text (im dritten Teil geht es um Donald Trump). Oper, Theater, Gesangstheater – mehrere Sparten kommen hier zusammen. Die Musik kreiert sich zum Teil direkt auf der Bühne. Und eine Frage schwebt über allem: Mit welchen Mitteln kann über aktuelle Themen gesprochen werden? Finden Sie es heraus!
https://www.youtube.com/watch?v=nKbSg7JrDFU&feature=youtu.be

Exil

S. Wieder-Atherton, am 28.09 um 20H30, Cité de la musique et de la danse

Mit welchen Worten lassen sich tiefste Verzweiflung, Gewalt, Krieg, Missstände ausdrücken? Es gibt sie, solche Berichte. Sonia Wieder-Atherton hat sie gesammelt und es sind Münder junger Menschen, begleitet von einem Klavier und Cello, die sie uns in die Ohren legen. Hier ist es, das Grauen der Menschheit. Hier sind jene Stimmen, die im Gebrüll des Alltags untergehen. https://www.youtube.com/watch?v=5vEQxsooZF4

Foto: Xavier Arias

Combattimenti

Zad Moultaka, am 4.10 um 20H30 Eglise Sainte-Aurélie & am 5.10 um 20H00, Arsenal Metz

Weltpremiere. Der französisch-libanesische Komponist Zad Moultaka bearbeitet Monteverdis Il combattimento di Tancredi e Clorinda und beschäftigt sich darin mit höchst aktuellen Themen, wie zum Beispiel dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und ihrer Anerkennung. Unter der Leitung von Martin Gester dürfen Sie erleben, wie bitterlich Misstrauen sein kann, auch noch heutzutage. 

Foto: Catherine Peillon

Orfeo / Je suis mort en Arcadie

S. Achache & J. Candel, am 7.10 um 20H30, Cité de la musique et de la danse

Sie gilt als eine der ersten Opern der Musikgeschichte: Orfeo. Doch nun haben sich die Umwandlungskünstler Samuel Achache und Jeanne Candel ihrer angenommen. Das Ergebnis? Eine Inszenierung, die sich ein wenig aus den Jazz-und Humortöpfen bedient und allen Darstellern Raum zur Improvisation lässt. Laut applaudiert, dürfen Sie sich mit diesem Spektakel auf eine fabelhafte Reise nach Griechenland freuen. Und, wer würde dazu schon „nein“ sagen? 

Foto: Jean-Louis Fernandez

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