Extradanse
Praktisches

Extradanse

08. bis 23. April 2015
Pôle Sud - Straßburg

Eine neue Ära

Extradanse ist das erste der beiden Festivals, die von nun an die Tanzveranstaltung Nouvelles danse ablösen. Die Formel ist anders, aber die Philosophie ist die gleiche: Es gilt, sich allen Formen des zeitgenössischen Tanzes zu öffnen, ob von hier oder anderswo, und dabei Anspruch zu beweisen und eine gesellige Atmosphäre zu schaffen.

In 25 Jahren ist das Festival Nouvelles Strasbourg Danse zu einem festen Termin für alle Freunde des zeitgenössischen Tanzes geworden. Als Trägerin des Projekts läutet die Straßburger Institution Pôle Sud nun einen Kurswechsel ein, indem sie aus einem Festival zwei macht: Extradanse findet auf der Bühne, Extrapôle im öffentlichen Raum statt. Getreu der Philosophie des Pôle Sud, dessen Spielzeit im Zeichen der Gastfreundschaft und der Offenheit steht, hat Extradanse acht Stücke und Künstler mit unterschiedlichem Hintergrund eingeladen, die sich mit aktuellen Themen und Erinnerungen auseinandersetzen, mit Mythen und Realität, mit Sprache und Schrift.

szeniks Auswahl
Badke

Die Belgier Koen Augustinen, Rosalba Torres und Hildegard De Vuyst (die häufig im Pôle Sud zu Gast sind) bringen palästinensische Performer auf die Bühne, in einer aufwendigen und energiegeladenen Produktion, die zugleich das Leid eines Volkes als auch seine unerschütterliche Präsenz zeigt. 
Am 8 April um 20:30 im Pôle Sud

Foto © Danny Willems

Antigone Sr. / Twenty Looks or Paris is Burning at The Judson Church (L)

Mit mehreren Stücken in unterschiedlichen Formaten ersinnt der amerikanische Choreograf Trajal Harrel eine Weiterentwicklung des Voguing, eines Tanzstils, der sich Anfang der 80er Jahre in der schwarzen homosexuellen Subkultur von Harlem entwickelte als Parodie auf den Kleidungstil und das Gebaren der bürgerlichen Gesellschaft. Im Format L fragt sich Harrell, ob es möglich sei, sich mit den performativen Techniken des Voguing auf die Spuren des antiken griechischen Theaters zu begeben: Ein größerer Spagat ist kaum möglich!
Am 9. und 10. April im Théâtre de Hautepierre

Foto © Ian Douglas

Samedi détente

Die aus Ruanda stammende Sängerin und Tänzerin Dorothée Munyaneza zeigt hier ihre erste und zugleich lebensbejahende Produktion: ein sensibles Stück über das Erinnern und das Unaussprechliche. 
Am 14. April um 20:30 im Pôle Sud

Foto © Laura Fouqueré

Matter

Ein faszinierendes Stück von großer Schönheit, ersonnen von Julie Nioche für vier Frauen, die in weißes Papier gekleidet mit den Füßen im Wasser tanzen. 
Am 22. April um 20:30 im Pôle Sud

Foto © Jérôme Delatour

Chantiers 2014-2018 : Dedans / Dehors #1

François Verret, Choreograph in Residence am Pôle Sud, präsentiert hier das Resultat seiner Workshops, bei denen er die Begegnung und den Austausch zwischen den Jüngsten und den Älteren ermutigt hat.
Am 14. April um 22.30 Uhr und am 15. April um 20.30 im Pôle Sud

Ebenfalls auf Szenik zu sehen

Dragging The Bone von Miet Warlop
D’après une histoire vraie von Christian Rizzo

Im Rahmen des Festivals Extradanse

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