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4 Künstler*innen aus 50 Bewerbungen für das Kaserne LAB 2026/27 ausgewählt

Alessandro Schiattarella, photo privat

Die Kaserne Basel freut sich sehr, die vier neuen Künstler*innen des Kaserne LAB für die Saison 2026/27 bekannt zu geben: Golschan Ahmad Haschemi, Kihako Narisawa, Louisa Raspé und Alessandro Schiattarella.

Auch in diesem Jahr war das Interesse am Residenzformat gross: Knapp 50 Bewerbungen sind für die kommende Ausgabe des Kaserne LAB eingegangen. Das wiederholt hohe Interesse an dem 2023 lancierten Format unterstreicht die Bedeutung des Kaserne LAB als wichtige Plattform für lokale Kunstschaffende in Basel. Das LAB bietet Raum für Recherche, Austausch und künstlerische Entwicklung – ohne Produktions- und Aufführungsdruck.

Golschan Ahmad Haschemi, Photo Sri Hartini Santo

Die Auswahl der vier LAB Artists erfolgte durch eine Jury aus Mitarbeitenden der Kaserne Basel. Die vier ausgewählten Artists bringen in ihrer künstlerischen Forschung vielfältige, kritische und intersektionale Perspektiven in das Kaserne LAB ein: Alessandro Schiattarella entwickelt als Choreograf eine inklusive Tanzpraxis, die ableistische Ästhetiken hinterfragt und Körperpolitik neu überdenkt.

Kihako Narisawa (c) Rouchen Wang

Die interdisziplinäre Performancekünstlerin Kihako Narisawa hat ihren Fokus auf transkulturelle Recherche und Choreografie als Methode räumlicher Komposition. Golschan Ahmad Haschemi ist Kulturwissenschaftlerin, Performerin und Dramaturgin mit Fokus auf intersektionale queer-feministische sowie rassismus- und antisemitismuskritische künstlerische Praxis.  Louisa Raspé, Dramaturgin und Autorin mit Forschung zu Fiktion, beschäftigt sich mit Verwandlungserzählungen und hierarchischen Blickachsen.

Louisa Raspé, Photo Balz Traub

Alle vier Künstler*innen leben und arbeiten in Basel. Während der Saison 2026/27 erhalten sie die Möglichkeit, die Probebühne im kHaus zu nutzen, einen finanziellen Beitrag für ihre Recherche zu beziehen sowie öffentlich zugängliche Workshopformate und Showings zu realisieren. Darüber hinaus profitieren sie von individueller Prozessbegleitung – etwa in Form von dramaturgischem Feedback – sowie vom Austausch mit anderen lokalen und internationalen (Residenz-) Künstler*innen und anderen Institutionen wie beispielsweise dem Tinguely Museum.

www.kaserne-basel.ch

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